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Hilfe für Brasilien

Hallo Lauffreunde.
Weil es für eine gute Sache ist, bitte ich diese Mitteilung per E-mail bzw. Kopie in eurem
Verein / Lauftreff / Bekanntenkreis weiterzugeben.
Der nachfolgende Aufruf zum Download als Word-Datei (39 KB)

Wie vielleicht viele schon wissen, ist eine Hilfsaktion für unseren brasilianischen Lauf-
freund
Davi Luis da Paz aus Firrel (jetzt wieder in Brasilien) geplant.

Vorgeschichte zu Davi Luis da Paz
Davi lebte fast 3 Jahre in Deutschland, und kam vor ca. 2 Jahren über das Fußballspielen beim FC Firrel (bei Hesel) zum Laufsport. Sehr aktiv und leistungsorientiert, sowie immer freundlich fand er
hier schnell Freunde und Akzeptanz. Jetzt ist er mit seiner Familie wieder zurück nach Brasilien und  da er die Armut selber kennengelernt hat, möchte er jetzt etwas von seinen in Deutschland gemachten
Erfahrungen weitergeben.Das Hauptproblem sind die Arbeitslosigkeit und damit verbunden - wegen des billigen Zuckerrohranbaus - der Alkoholkonsum und die Drogen.
Es gibt für die Menschen in den Randgebieten einfach keine Perspektiven.

Davi`s - Plan
Um wenigstens nicht tatenlos zuzusehen, versuchte Davi in den letzten Monaten von Laufkollegen brauchbare Laufschuhe zu bekommen, um diese dann Päckchenweise nach Brasilien zu schicken.  Das Problem hierbei sind die hohen Portokosten, nämlich ca. 80 Euro für ein kleines 20 kg Paket - also brauchte er auch noch viel Geld für den Versand.
Nach einer kurzen Umfrage in den Läuferkreisen habe ich festgestellt: Fast jeder hat noch brauchbare Laufschuhe (wenig getragene Fehlkäufe  usw.), T-Shirts und weitere Utensilien, so daß es ohne weiteres möglich wäre einen Container mit Spendenmaterial zu füllen.
Durch unseren Lauffreund und Heimatblattredakteur Gerd-Arnold Ubben von den Ihlow-Loopers wurden bereits erste Kontakte zur Seefahrtschule in Leer aufgenommen, mit der Auskunft, daß es ohne große Kosten möglich sein müßte, einen Container nach Brasilien zu schicken.
Die größten Probleme liegen zur Zeit noch in Brasilien
1. Kann die Hafenstadt Resife direkt angefahren werden?
2. wie werden die Sachen weitertranspotiert?
3. Wie sind die Einfuhrbestimmungen und welche Kosten entstehen dabei?
4. Wie erfolgt eine sinnvolle Verteilung?
Es soll vermieden werden, das der Container ankommt - 100 oder sogar 1.000 Menschen fallen darüber her - und das war´s ! ?

Das weitere Vorgehen
Davi und seine Frau Claudia haben hier bereits Kontakte zu einer Hilfsorganisation geknüpft, die Projekte dieser Art zwischen Deutschland und Brasilien unterstützt, und wollen versuchen die Spendenaktion über diese Organisation abzuwickeln und dadurch in geordnete Bahnen zu lenken.
Voraussichtlich wird dieses noch einige Zeit in Anspruch nehmen,
a.) weil die eigene persönliche Lage erstmal im Vordergrund steht. (Wohnung / Arbeit / Eingliederung
     in den Altag usw.)
b.) Der Kampf mit dem brasilianischen Behörden aufgenommen werden muß.

Was können wir inzwischen tun?
Es muß eine Reederei gefunden werden, die bei Bedarf einen Container mit nach Brasilien nimmt.
Es muß bei den Behörden abgeklärt werden, welche Bestimmungen und Gesetze zu beachten sind.
Es muß ein Konzept überlegt werden, wie am schnellsten und sinnvollsten Spendengut gesammelt werden kann. Kann der Transport und die Kostenübernahme evtl. durch Firmen (Spediteure oder dergleichen) organisiert werden.
Aufgrund von ganzjährigen Durchschnittstemperaturen von 25 - 30 Grad sind in Brasilien nur dünne Sportsachen bzw. Kleidung sinnvoll - wer hat Kontakte nach Rußland oder sonstigen kalten Regionen wo Trainingsanzüge und dergleichen einen Sinn machen?

Was wird alles benötigt?
In den Armenvierteln wird einfach alles benötigt - außer Müll und für in Armut lebende Menschen völlig irrelevante Sachen.
Um sportliche Anreize zu geben und die größtenteils sportlichen Menschen zu motivieren, sollen
kleine Wettkämpfe organisiert werden - hierfür werden z.B. Startnummern/Nadeln/einfache Wett-
kampfuhren (evtl. mit Batterien) Papier / Schreibmaterial und sonstiges benötigt  - es fehlt einfach an allem.
Vielleicht beziehen wir Kindersachen mit in die Aktion hinein – denn was nützt es, wenn der Vater in neuen Laufschuhen durch die Gegend rennt und die Familie wird nicht mit ins Programm einbezogen.

Unser Aufruf
Wer hat schon eine ähnliche Aktion organisiert und kann uns beraten?
Wer hat Beziehungen zu Firmen/Speditionen/Reedereien/Behörden die eine solche Aktion unterstützen?
Wer organisiert in seinem Verein / Lauftreff / Wohnort die Sammelaktion?
Wer hat noch sonstige gute Ideen für diese Aktion?
Wer spendet einen kleinen Geldbetrag für evtl. entstehende Kosten?
Wer möchte einfach nur mithelfen.

Kontaktadressen
Eduard Tjarks,  Tel.: 0 49 41 / 69 90 80, E-Mail: meldung@lg-ostfriesland.de
Gerd-Arnold Ubben, Tel.: 0 49 45 / 2 32, E-Mail:  gerd-arnold.ubben@t-online.de

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