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Marathon in Prag am 20. Mai 2001 Laufend durch die goldene Stadt 11 Läufer aus dem Oste-Mehe-Dreieck zog es zum Marathon in Prag.
Von Johann Peters Läufer aus Alfstedt, Ebersdorf, Glinde, Mehedorf und
Bremervörde, für die es schon gute Tradition geworden ist, alle zwei Jahre die magischen 42,195 km im Ausland (bisher London, Paris, Wien und Stockholm) unter die Füße zu nehmen, prüften am 20. Mai die Strecke in Prag.
Der heilige Nepomuk gilt als Schutzpatron des Wassers. In Prag hängt er kopfüber von der Karlsbrücke, und eine Legende besagt, daß es Glück bringt, wenn man ihn berührt. Da die Strecke des Prager Marathons auch über die berühmte
Karls- brücke führt, legten viele Läufer, wie z. B. auch Herbert Söhl zu Beginn seines 25. Marathons, die Hand auf das Relief mit der Bildgeschichte vom heiligen Nepomuk in der Hoffnung, beim Marathon weniger zu leiden. Die
Veranstalter der siebten Auflage des Prag-Marathons am 20. Mai sorgten dafür, den Läufern viele Sehenswürdigkeiten "vorzuführen". Der Start ist am Altstädter Ring, einem der bedeutendsten Plätze des historischen Prag aus
dem 12. Jahrhundert. Im Hintergrund ragen die gotischen Türme der Teynkirche in den Himmel, und auf der anderen Seite steht das Altstädter Rathaus mit seiner berühmten astronomischen Uhr. Nachdem der Uhrmacher Hanus sie 1490
umgebaut hatte, so erzählt man, ließen ihm die Ratsherren die Augen ausstechen, damit er für keine andere Stadt ein ähnliches Meisterwerk mehr schaffen konnte. Bereits nach einigen hundert Metern führt die Strecke vorbei an dem
prachtvollen Jugendstilbau des Gemeindehauses, wo 1918 die erste Tschechische Republik ausgerufen wurde. Kilometer fünf auf der Karlsbrücke: Das Eintrittstor ist der höhere Turm, der spätgotische Baustil ist reich an Skulpturen-
schmuck und Länderwappen der böhmischen Krone. Der kleinere Turm ist 200 Jahre jünger und Eingang zum Stadtteil "Kleinseite". Hier läuft man am Fuß der Prager Burg, seit dem 9. Jahrhundert Residenz der Herrscherfamilien,
heute Regierungssitz des Präsidenten. Über die idyllische Halbinsel Kampa verläßt man nach sieben Kilometern die Innenstadt und läuft am Moldauufer entlang. Auf der Wendepunktstrecke mit einer Schleife von Kilometer 19 bis 23
fehlen zwar die Zuschauer, aber dafür gibt es Musik. Eine "Marathon Serenade", vorgetragen von insgesamt 16 Musikgruppen, bietet Klänge aller möglichen Genres, von Klassik bis Jazz, von Dixie bis Samba. Bei den
Verpflegungsstationen gibt es reichlich "dobrá vada", gutes Wasser, dazu Obst und Elektrolytgetränke. Nach der Wendeschleife bei Kilometer 23 führt die Strecke wieder stadteinwärts. Auf diesem etwas öden Abschnitt sind
mentale Qualitäten gefragt. Dann geht es wieder in die Innenstadt zurück. Nachdem das mittelalterliche St. Agnes-Kloster passiert ist, strapaziert das wohl zur historischen Kulisse passende, bei Läufern aber unbeliebte
Kopfsteinpflaster erneut das Durchhaltevermögen, bevor man wieder zum Pulverturm gelangt, dem markanten Eingangstor in die Altstadt. Es folgen weitere geschichtliche Höhepunkte: kurz vor der 40km-Marke das malerische Ständetheater.
Der letzte Kilometer führt durch Josefov mit der ältesten erhaltenen Synagoge in Mitteleuropa, zurück zum Altstädter Ring. Trotz der hügeligen Landschaft ringsum ist die kurvenreiche Strecke relativ flach; sie hat allerdings einen
Anteil von 12 Kilometern Kopfsteinpflaster. Der Prag-Marathon bietet inmitten einer historischen Kulisse diverse Begleitveranstaltungen an: 8-km-City Run, 4,5-km- Family Run und ein 8-km-Inline Race. So wird aus dem Marathon
eine Großveranstaltung. Es fragt sich, ob es sinnvoll ist, das Ziel sechs Stunden offenzuhalten. In der letzten Stunde des Marathons bevölkerten nämlich Scharen von Touristen die Strecke, welche teilweise unzureichend
abgesperrt war. Nach sieben Auflagen hat der Prag-Marathon inzwischen Profil gewonnen und wird weiter seinen Weg gehen. Mit viel Hingabe bemühen sich die Veranstalter immer etwas Neues zu bieten. In diesem Jahr konnte man sich
seine Zeiten gleich an eine beliebige Emailadresse oder per SMS auf sein Handy schicken lassen. Der Pragmarathon ist auch mit einer sehr innovativen Website im Internet (www.pim.cz
) vertreten. Aus bescheidenen Anfängen (1995 starteten 300 Teilnehmer) heraus entwickelte sich der Hauptstadtmarathon recht beachtlich. Diesmal waren es 3700 Anmeldungen. 62 Prozent der Teilnehmer kamen aus dem Ausland
(55 Nationen), die meisten aus Italien (250), Frankreich (247), USA (210), Deutschland (163) und Großbritannien (141). 2640 Läufer (74 %) erreichten das Ziel. Die Finisher-Quote von 74 % bestätigte den Eindruck der
Oste-Mehe-Läufer (vom TUS Alfstedt Dr. Heinz-Peter Schwennicke 4:27:03 (2:03:15), Egon Barkow 4:04:27 (1:57:36), Heiko Schmidt 3:52:23 (1:54:25), Marco Schmidt 4:06:23 (1:58:03), Martin Bösch 3:52:23(1:54:25), Freddy Noak
4:37:25(1:58:00), vom TSV Bremervörde Johann Peters 4:46:06 (2:14:42), vom TSV Ebersdorf Herbert Söhl 3:49:18 (1:54:26), vom TSV Glinde-Kornbeck Johann Antons 4:26:40 (1:57:37), vom TSV Mehedorf Herbert Brandt 3:44:46 (1:47:40) und
vom TSV Hollnseth Günter Tiedemann 3:39:47 (1:47:30), auf einer sehr anspruchsvollen Strecke mit “selektivem Charakter” gelaufen zu sein. Auch wenn sie teilweise mit den erreichten Zeiten nicht zufrieden waren, alle erreichten
das Ziel und freuten sich am Abend bei gutem tschechischen Bier über die vollbrachte Leistung. Sie erlebten einen gut organisierten Wettkampf und ließen sich vom Charme der tschechischen Hauptstadt bezaubern. Vielleicht sorgte der
Heilige Nepomuk auch dafür, daß alle an diesem Tage glücklich waren.
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Bremervörder Zeitung vom 2. Mai 2001 Faszination Marathonlauf: Zum Schluss bleibt der Stolz auf das “Ich hab`s geschafft”
Über 20 Läufer-/innen aus dem Nordkreis Rotenburg gingen in Hamburg an den Start Ein Erlebnisbericht von Hans-Hinrich Kahrs
Hamburg. Etwa 20 000 Ausdauersportler starteten am vergangenen Sonntag beim 16. Marathonlauf in Hamburg.
Neben den Siegern Julio Rey (Spanien), der bei den Männern in Streckenrekordzeit von 2:07:45 Stunden gewann und Sonja Oberem (Leverkusen) die die Frauenkonkurrenz in 2:26:10 Stunden für sich entschied, waren auch Läufer und
Läuferinnen aus Alfstedt, Bremervörde, Ebersdorf, Glinde-Kornbeck, Gnarrenburg, Hesedorf, Karlshöfen, Mehedorf und Hollen am Start, um sich der Herausforderung über 42,195 Kilometern zu stellen. Der folgende Bericht mag einen
Eindruck von den Freuden und Strapazen dieser Ausdauersportler geben. Sonntagmorgen, 6.00 Uhr:
Treffpunkt an der Tankstelle in Bremervörde. Die 15-köpfige Läufertruppe aus Alfstedt, Ebers- dorf, Glinde und Hollen findet sich zur gemeinsamen Fahrt nach Neugraben ein, um von dort mit der S-Bahn in die Stadt zu fahren. Die Stimmung ist gut, es ist windstill und trocken, aber lausig kalt. Fragen über die Laufkleidung werden diskutiert: Kurz- ärmelig oder mit langer Hose, die Antwort muss sich jeder selbst geben.
In der S-Bahn erkennt man die Läufer an der Laufbekleidung und an den Plastiktüten, in denen die übrigen Sachen verstaut sind. Flotte Sprüche überspielen die Nervosität, die trotz der Marathonerfahrung vieler Teilnehmer
vorhanden ist. 8.00 Uhr:
Am Dammtorbahnhof marschiert eine dichte Menschenmenge in Joggingmontur Richtung Messehallen. Der Sammel- platz für das Laufspektakel gleicht einem Basar: Startnummernausgabe, Informations- und noch viel mehr Verkaufsstände rund ums Laufen, und dazwischen die Läufer, ameisengleich, mit letzten Vorbereitungen beschäftigt. Die Absprache, einen gemein- samen Treffpunkt nach dem Lauf zu finden, ist sehr wichtig. Gedanklich sind alle jedoch schon beim bevorstehenden Wettkampf. Das Umziehen gleicht einem festgelegten Ritual: Oberarme und Oberschenkel mit Vaseline einreiben (Insider nehmen nur Pferde- salbe, nach dem Motto "klebt nicht im Fell"), um ein Wundscheuern zu verhindern, Brustwarzen mit Pflaster abkleben, Start- nummer sorgfältig befestigen, Schnürbänder doppelt verknoten und immer wieder in sich hineinhören und fühlen, ob die gewählte Laufkleidung auch richtig sitzt. Monatelange Vorbereitung, intensives Training und selbst die letzten Aufwärmübungen sind mehr als sorgfältig, damit nicht schon vor dem Start das "Aus" kommt. Vor den mobilen "Dixi"-Toiletten bilden sich lange Schlangen, der Vorstartzustand macht sich bei allen breit.
8.45 Uhr: Einfinden am Start. In drei unterschiedlichen Blöcken werden die Läufer von der Karolinenstraße, Bei den Kirch- höfen und Gorch Fock Wall auf die lange Strecke geschickt. 9.00 Uhr:
Die Hauptgruppe mit den schnellsten Läufern wird gestartet, auch im Block B macht sich Unruhe breit, die Läufer gehen Richtung Startlinie; Uhren werden kontrolliert, Stoppuhren auf Null gestellt. 9.05 Uhr:
Der Start für den Block B erfolgt, alte Pullover und Sweatshirts sowie Plastiktüten, die als Wärmeschutz vor dem Start dienten, fliegen an die Seite. Es dauert etwa zwei Minuten, bis alle Läufer die Startlinie und die Matte mit der elektronischen Zeitnahme passiert haben. jeder Läufer hat einen Chip am Schuh befestigt, mit dem Brutto-, Netto- und die Zwischenzeiten auf Hunderstelsekunden genau gemessen werden.
9.08 Uhr:
Endlich in Bewegung, der Läufertross macht sich auf den langen Weg. Nach wenigen Kilometern wird die Reeper- bahn passiert, neben den Passanten sehen auch die letzten Nachtschwärmer dem ungewohnten Bild der Läuferschar zu und wenden sich eher kopfschüttelnd ab. Auf der Elbchaussee geht es Richtung Hafen. Am Fischmarkt wird der Lauf bei Kilo- meter 11 dann zum Spektakel, in mehereren Reihen stehen die Zuschauer dichtgedrängt, klatschen, johlen und rufen den Läufern auf- munternd zu. jeder hat jetzt sein Tempo gefunden und kann an der Alster die tolle Strecke genießen. Strahlender Sonnenschein lässt die anfängliche Skepsis wegen des Wetters in den Hintergrund treten. Eine tolle Stimmung fängt auch die Läufer ein: helfende Hände, die an den Verpflegungsstellen Bananen und Wasser reichen und Zuschauer, die entlang der gesamten Strecke die Läufer unterstützen, lassen zuweilen eine euphorische Stimmung aufkommen.
11.00 Uhr:
Die Hälfte der Strecke ist bei der "Schönen Aussicht" erreicht, die Stimmung bei den meisten Läufern entspricht dem Streckenpunkt. Die Zwischenzeit auf den zweiten zehn Kilometern ist bei vielen die schnellste der Strecke. jeder hört in sich hinein, kontrolliert Lauf- und Atemrhythmus, und versucht Unregelmäßigkeiten zu merken und auszuschalten. Eine Zerrung könnte das Ende bedeuten.
11.50 Uhr: Rathenaustraße: Die Dreißig-Kilometer-Marke mit dem nördlichsten Punkt ist passiert. Jetzt beginnt der eigentliche Marathonlauf:
Ermüdung macht sich breit, die Beine werden schwer, die Muskulatur verhärtet und auch der Atemrhythmus wird ungleichmäßiger. Hier spätestens kommen die Läufer an die Grenzen, die "nur mal so" einen Marathonlauf
absolvieren wollen. Die Umstellung des Körpers von Kohlenhydrat- auf Fettverbrennung führt bei vielen zum Leistungsabfall und möglicherweise zum Abbruch des Laufes. Die
Verpflegungsstellen im Abstand von 2,5 Kilometern werden nicht mehr ausgelassen und die ersten Massagebänke ab Kilometer 32 in Anspruch genommen. "Der Mann mit dem Hammer" lauert auch für erfahrene Läufer. Wenn das
Anfangs- tempo nur geringfügig zu schnell war, kommt spätestens ab Kilometer 35 die Quittung: Bleischwere Beine, Müdigkeit, Übelkeit und der ganz starke Gedanke, sofort mit dem Laufen aufzuhören, sind die Folge. Die aufmunternden
Zurufe der Passanten werden nicht mehr wahr genommen und die letzten Kilometer können zur langen Qual werden. Erfahrene Läufer drosseln ihr Lauftempo, um die Strapazen mit einigermaßen klarem Kopf durchzustehen. 12. 45 Uhr.
bei Kilometer 38 am Harvesterhuder Weg wird die Außenalster wieder erreicht, die Schönheit der Strecke rückt für die Läufer jetzt in den Hintergrund: Noch vier Kilometer, ist der Gedanke, der jeden der Schritte begleitet. An der Esplanade biegt die dichtgesäumte Strecke ab: Nur noch zwei Kilometer, der Jubel und die aufmunternden Zurufe treiben die Läufer vorwärts. Dann ist schon der "Teufelslappen" für den letzten Kilometer in Sicht, leider viel zu früh: Es sind noch 1,5 Kilometer zurückzulegen...
12.50 Uhr:
Endlich, nach scheinbar unendlich langer Zeit ist das Zieltransparent in Sicht. Schritt für Schritt schmerzhaft genießen und dann die Arme hochreißen, geschafft, nach fast vier Stunden Laufzeit, wieder einmal die eigenen Grenzen gesehen und vor sich selbst bestanden. Daran können hinterher auch die kalte Dusche und die langen Wege durch die Messehallen nichts ändern: Stolz und ein Glücksgefühl bleiben nach dem Marathonlauf: Ich hab's geschafft.
Für die Lauftruppe aus dem Nordkreis dreht sich auf der Rücktour das Gespräch neben dem Erfahrungsaustausch auch um das nächste Marathonziel: Mitte Mai startet eine Gruppe beim Marathonlauf in Prag.
Und noch ein Bericht :
Bremervörder Zeitung vom 2. Mai 2001 Neue Bestleistung für Werner Stelljes Zwei Gnarrenburger starteten beim Hamburg-Marathon Gnarrenburg
(es). An den neuen Streckenrekord des Spaniers Julio Rey mit 2:07:45 Stunden kamen die Gnarrenburger Läufer beim "Hansaplast-Marathon-Lauf" in Hamburg nicht heran. Doch das war auch nicht das Ziel der beiden Gnarrenburger, sie wollten wohlbehalten die Ziellinie erreichen. Dies schafften sie und zudem unterbot Werner Stelljes seine persönliche Bestleistung um gleich neun Minuten.
In Hamburg vertraten Ralf Rimkus und Werner Stelljes die Farben des TSV Gnarrenburg. Die Laufveranstaltung fand bei idealen Marathonlauf-Wetter statt. An den Straßen
herrschte eine tolle Stimmung. Die unzähligen Zuschauer sorgten für ein besonderes Flair, gaben der Veranstaltung einen Volksfestcharakter und trugen die Marathonis förmlich ins Ziel. Die beiden TSV-Läufer hatten sich seit
Monaten intensiv auf den Marathonlauf vorbereitet. "So 60 bis 70 Kilometer die Woche war ich auf Strecke", .erzählt Werner Stelljes. Ralf Rimkus, der sich zum drittenmal auf die Marathonstrecke wagte, verbesserte seine
Zeit um acht Minuten, blieb aber über der für Hobby-Marathonläufer magischen Vier-Stunden-Grenze. Während der ersten zwanzig Kilometer lag er noch im Limit. Doch ab Kilometer 30 kam ein Durchhänger, der die anvisierte Zeit nicht
mehr möglich machte. Nach 4:12:15 Stunden war für Ralf Rimkus das Abenteuer Marathon in Hamburg beendet. Mit dieser Zeit war er noch längst nicht im hinteren Teilnehmerfeld. In der Gesamtwertung fand er sich auf den 8834. Platz
wieder und in seiner Altersklasse belegte er Rang 1618. Einen guten Tag erwischte Werner Stelljes. Gnarrenburgs Sportler des Jahres war erschrocken, dass er nach 43:52 Minuten bereits die l0-km-Marke erreicht hatte. Und auch für
die nächsten 10 Kilometer benötigte er nur 45:46 Minuten. Es lief weiter so gut für den Gnarrenburger, der erst auf den letzten Kilometern sein Tempo drosselte. Werner Stelljes.: “Ich hatte Angst, dass ich das Tempo nicht
durchhalte". Doch diese Angst war unbegründet. Noch recht frisch erreichte Werner Stelljes nach 3:19:13 Stunden die Ziellinie. Damit hatte er seinen vierten Marathon mit einer neuen persönlichen Bestzeit beendet. Die Zeit
ergab in der Gesamtwertung den 1954 Platz von rund 20 000 gestarteten Teilnehmern. In der M-55- Klasse belegte Werner Stelljes einen hervorragenden 56. Platz. |
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