K`s schnelle Info (Urlaubsvertretung)
Presseberichte

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WOLFSBURGER NACHRICHTEN (Online) vom 28. November 2001
Leichtathletik: Mit Dirk Heinze ist die 4×400-Meter-Staffel komplett - Neue Verträge für Stolz, Paukner, Lucya und Johnson
Mau-Repnak: Comeback im Trikot des VfL
Von David Hoff
Der Schritt in eine neue, erfolgreiche Leichathletik-Zukunft ist getan.
Mit Dirk Heinze (Großengottern) und Beatrice Mau-Repnak (Mellendorf) stellte der VfL Wolfsburg am Dienstag die beiden letzten der insgesamt fünf Neuzugänge vor. Außerdem unterschrieben vier eigene Talente neue Verträge bei den ehrgeizigen Wolfsburgern.
Siebenkämpferin Mau-Repnak unterschrieb am Dienstag, Sprinter Dirk Heinze konnte nicht dabei sein, weil er noch in den USA studiert. Die 30-jährige Mau-Repnak legte 1997 eine einjährige Babypause ein. Danach begann die Mutter einer inzwischen vierjährigen Tochter wieder mit dem Leistungssport und wurde in diesem Jahr Zweite bei den Deutschen
Meisterschaften. Dennoch sieht sie sich in der Vorbereitung: "Die letzten beiden Jahre habe ich als Aufbautraining genutzt.  Mit dem Verlauf bin ich zufrieden. Ich sehe optimistisch in die Zukunft."
Mau-Repnaks größter Erfolg liegt schon elf Jahre zurück, als sie 1990 Junioren-Weltmeisterin in Bulgarien wurde. Damals startete sie noch für die Auswahl der DDR. Jetzt will sie noch einmal angreifen. "Im nächsten Jahr ist die Europameisterschaft in München. Das ist ein Ziel von mir", erklärte Mau-Repnak.
Auch die 4×400-Meter-Staffel ist jetzt komplett. Mit Dirk Heinze stellte der VfL allerdings keinen reinen 400-Meter-Läufer vor. Heinzes Stärken liegen vor allem auf den etwas längeren Strecken. Über die 1500 Meter wurde er 1999 Deutscher Hallenmeister, und im vergangenen Jahr siegte er über die gleiche Distanz bei den "Deutschen" in Braunschweig. Mit einer 400-Meter-Bestzeit von 47,10 Sekunden passt er dennoch in das Leistungsgefüge der übrigen Staffelstarter und Neuzu- gänge Lars Figura (Bestzeit: 45,93 Sekunden), Jens Dautzenberg (45,97) und Alexander Knitsch (47,08).
Die Verantwortlichen des VfL stehen in ständigem Kontakt mit Vera Michalke, der Managerin von Dirk Heinze, und erwarten bis spätestens Donnerstag ein Fax aus den USA mit dem unterzeichneten Vertrag. Ebenfalls bei der Presse- konferenz zugegen waren Stefan Paukner (Hammerwerfen), Christoph Stolz (Dreisprung), John Johnson (Sprint) und Rafael Lucya (Weitsprung), die allesamt aus der Jugend des VfL stammen, und neue Verträge unterzeichneten.
WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 28. November 2001
Leichtathletik: Heinze komplettiert 400-m-Quartett
Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Wolfsburg rüstet weiter auf.
Gestern unterschrieb die Siebenkämpferin Beatrice Mau-Repnak (MTV Mellendorf) einen Vertrag. Dazu wird per Fax ein Kontrakt mit Dirk Heinze (SV Creaton Großengottern), dem deutschen Meister über 1500 Meter von 1999 und 2000, abgeschlossen. Heinze studiert zurzeit in den USA.
"Wir wollen der Leichtathletik in Wolfsburg wieder einen Namen verschaffen", sagte VfL-Präsident Wilhelm Ahrens vor der Vertragsunterzeichnung. Bereits letzte Woche verpflichtete der VfL die 400-Meter-Läufer Lars Figura, Jens Dautzenberg und Alexander Knitsch. "Heinze ist der vierte Mann für die Staffel", freut sich VfL-Coach Werner Morawitz auf eine Top- Besetzung über 4 x 400 m.
Heinze, der vom SV Creaton Großengottern kommt, wird voraussichtlich von Mai bis Oktober in Wolfsburg trainieren und  in den Wintermonaten in den USA studieren. Mau-Repnak dagegen trainiert in der Winterzeit im Olympiastützpunkt Hannover, im Sommer in ihrem Heimatort Mellendorf. Die Siebenkämpferin, die 1990 Junioren-Weltmeisterin für die DDR wurde, hat nach einer Babypause vor zwei Jahren wieder mit dem Aufbautraining begonnen. "Ich will für den VfL nächstes Jahr bei der EM in München starten", gibt die 30-Jährige als Ziel vor.
Außerdem erhielten gestern die VfL-Eigengewächse Stefan Paukner (Hammerwurf), Christoph Stolz (Dreisprung), Rafael Lucya (Weitsprung) und John Johnson (Sprint) Einjahresverträge.
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN (Online) vom 24. November 2001
Mau-Repnak zum VfL Wolfsburg
Beatrice Mau-Repnak (30) ist die Siebenkämpferin, die am Dienstag vom VfL Wolfsburg als Neuzugang vorgestellt wird. Das erfuhren die WOLFSBURGER NACHRICHTEN aus zuverlässiger Quelle.
Die gebürtige Chemnitzerin startete zuletzt für den MTV Mellendorf. Ihre größten Erfolge liegen schon etwas zurück. 1990 war sie Junioren-Weltmeisterin, und 1993 nahm sie an der Weltmeisterschaft in Stuttgart teil. Immerhin: Im vergangenen Jahr wurde Mau-Repnak mit 6026 Punkten Deutsche Vize-Meisterin.
Allerdings fanden die nationalen Mehrkampfmeisterschaften erst Ende August statt - zwei Wochen nach der WM, dem Saisonhöhepunkt. Bis auf Karin Ertl (LAC Quelle Fürth/München), die den Titel holte, fehlte die deutsche Spitze. Mit 6026 Punkten belegte Mau-Repnak Platz sechs der deutschen Jahresbestenliste. Ihre Einzelergebnisse: 14,02 sec. (100 mH, 1,66 m (Hochsprung), 13,64 m (Kugelstoßen), 25,20 sec. (200 m), 5,97 m (Weitsprung), 54,14 m (Speer), 2:19,88 (800 m).
Kurios: Seit kurzem strebt die Sportlerin eine zweite Karriere an - im Bobfahren. In der Disziplin macht sie sich Hoffnungen, im nächsten Jahr an den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City/USA teilzunehmen. (tok/cb)
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BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. November 2001 (Auszug)
Marathon-Ass Carsten Eich nach Braunschweig
Von Jörg Fiene
Braunschweig (jf) In Zeiten der Rezession bei Deutschlands Großvereinen hat die Leichtathletik Konjunktur im einstigen Athleten-Exportland Niedersachsen. Die LG Braunschweig verstärkte am Freitag ihre Langstreckenriege mit dem zwei- fachen Olympia-Starter im Marathon, Carsten Eich.
Nach Marathon-Meisterin Luminita Zaituc, die trotz der Angebote anderer Klubs bei der LG verlängert hat, will auch Neu- zugang Carsten Eich, der in Fürth wie viele Spitzenathleten Opfer versiegender Geldquellen geworden ist, die EM-Norm auf der klassischen Distanz (2:12:30 Stunden) knacken. Der mehrfache nationale Meister im Marathon (Bestzeit: 2:10:22) und Halbmarathon ist seit Jahren Deutschlands Vorläufer bei Straßenrennen, hat aber auch auf der Bahn über 10 000 Meter mit der bundesweit fünftbesten jemals erzielten Zeit (27:41,94 Minuten) beachtliches geleistet.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 23. November 2001
Marathon-Mann Carsten Eich verstärkt die MTV-Läufergarde - Fernziel Athen 2004
Olympische Erfahrung für die LG
Von Jörg Fiene
Braunschweig hat einen ernsthaften Siegkandidaten beim Nachtlauf. Mit Carsten Eich hat der MTV am Donnerstag Deutschlands Vorzeige-Straßenläufer der vergangenen Jahre als Mitglied gewonnen.
Die sportliche Visitenkarte des Leipzigers, der zuletzt vier Jahre in Diensten der LAC Quelle Fürth/München stand, gibt den Machern beim MTV Hoffnung auf noch größere Langstreckenerfolge als in diesem Jahr: Zweimal startete der 31-Jährige im Marathon bei Olympischen Spielen (1992 und 2000), lief zu mehreren nationalen Titeln auf der halben und kompletten klassischen Distanz. Im Halbmarathon hält Eich mit 1:00:30 Stunden den deutschen Rekord. Über 10 000 m (27:41,94Min.) und im Marathon (2:10:22 Stunden) waren nur wenige in der Republik schneller.
Nach einer Achillessehnen-Operation im August will der 1,90-m-Schlaks zu Silvester wieder ins Geschehen eingreifen, ein letztes Mal im Fürther Trikot, das er mit Wehmut, aber auch Enttäuschung Neujahr gegen den Dress der LG tauscht. Ich hatte vier Jahre ein perfektes Umfeld. Als im Verein nun das Geld knapper wurde, habe ich trotz meiner Erfolge nicht einmal mehr ein ernsthaftes Angebot bekommen. Das tat schon weh, klagt Eich. Beim MTV hat Bernd Bröger dann schnell gehandelt und die Weichen gestellt, freut er sich.
Ins Wanken geriet der Wechsel des Trikots allerdings noch einmal, als es um die Werbeaufdrucke ging. Eichs Ausrüster  Asics wollte keine zwei weiteren Sponsorenaufnäher neben sich dulden. So musste der Arbeitgeber des Läufers, eine Nürn- berger Direktbank, der Öffentlichen weichen. Die Versicherung hatte den Wechsel an die Oker ermöglicht.
Auch wenn Eich nach dem Eingriff noch nicht wieder Wettkampfformat erreicht hat, traut er sich im Frühjahr die EM-Norm im Marathon (2:12:30) zu: Ich habe schon viel für die Grundlagen getan, muss jetzt an meiner Schnelligkeit arbeiten. Das  wird schon klappen. Sein Fernziel ist eine Zeit unter 2:10 Stunden und spätestens seit der Enttäuschung des 54. Ranges in Sydney, Olympia in Athen.
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WOLFSBURGER ALLGEMEINE vom 23. November 2001
An alte Zeiten anknüpfen? VfL verpflichtet Spitzenläufer
Der deutsche 400-Meter-Meister Figura startet künftig für Wolfsburg - Auch Dautzenberg und Knitsch neu
Will der VfL Wolfsburg an glorreiche Leichtathletikzeiten anknüpfen? Gestern gab die Vereinsführung die Verpflichtung von drei der stärksten 400-Meter-Läufer Deutschlands, Lars Figura, Jens Dautzenberg und Alexander Knitsch (alle von der LG Olympia Dortmund), bekannt.
"Dies ist ein ganz, ganz kleiner Schritt, die Leichtathletik in Wolfsburg wieder stark zu machen", bleibt Robert Novak, Wolfs-
burger Urgestein in der Szene, bescheiden.
Doch die Namen können sich sehen lassen. Der 25-jährige Figura ist aktueller Deutscher Meister, Dautzenberg (27 Jahre) hatte den Titel 1997 geholt, und Knitsch (28) zählt seit Jahren zur Elite auf der Stadionrunde. Ursprünglich sollte auch André Volkmann (Hannover 96) kommen, doch davon wurde Abstand genommen. Vielleicht deswegen, weil Volkmann mit einem gefälschten Ergebnisprotokoll seine Teilnahme an der letzten DM sichern wollte. Er wurde erwischt und für zwei Monate  vom Verband gesperrt.
"Wir suchen jetzt noch einen vierten Läufer", berichet Novak. Wir, das sind in erster Linie Trainer Werner Morawietz und Leichtathletik-Abteilungsleiter Jörn Radmer. "Und ich unterstütze sie, soweit ich das kann", meint Novak.
Wie kam's zum Deal mit den drei Athleten? Ihr Verein LG Olympia Dortmund stellte im September allen Athleten frei, den Klub verlassen zu können. Grund: Es mangelte an Geld.
Wolfsburg bekam davon Wind und schlug zu. Von der im September gemachten Zusage wollen die Dortmunder jetzt nichts mehr wissen,
verweigern zumindest Figura noch die Freigabe. Der Bremer, der selbst Jura studiert, hat allerdings rechtliche Schritte gegen die Freigabe-Verweigerung angekündigt.
Trainieren werden die drei Neu-VfLer in erster Linie in ihren Heimatorten. Figura in Bremen, Dautzenberg und Knitsch in Aachen. Gemeinsame Einheiten sind dann noch im Olympiastützpunkt Hannover und beim VfL vorgesehen.
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DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 20. November 2001
Rekordbeteiligung: 173 Athleten beim 5. Deisterparklauf am Start
Kirchdorf (uw). Insgesamt 173 Läufer und Läuferinnen waren am Sonntag bei der mittlerweile 5. Auflage des von der Leichtathletiksparte des TSV Kirchdorf ausgerichteten Deisterparklaufes am Start. Während der 10 000 Meter-Hauptlauf bei den Männern souverän von Matthias Pruß (Det´s Race Team) beherrscht wurde, setzte sich bei den Frauen die Kirch- dorfer Lokalmatadorin Silke Pingpank durch.
Gelaufen wurden vier unterschiedliche Distanzen, wobei das Kirchdorfer Organisationsteam um Markus Pingpank den ersten
Erfolg schon vor dem Startschuss feierte: Mit 173 Starten in den verschiedenen Altersklassen von "Schüler D" bis "Senioren" gelang es, die Vorjahresanzahl um gut ein Drittel zu steigern, wenngleich die angesichts der hohen Voranmeldungen für möglich gehaltene 200er-Grenze nach einigen Absagen doch verpasst wurde. Auch aus sportlicher Sicht lief es zufrieden- stellend, kamen doch immerhin in fünf von 14 Konkurrenzen die Sieger vom gastgebenden TSV Kirchdorf.
Der Tag begann mit der 3000 Meter (m)-Mittelstrecke und dem ersten Kirchdorfer Sieger: In 11:10 Minuten distanzierte Benjamin Grüne den Rest des Feldes um immerhin 32 Sekunden. Während die C und D-Schüler die Strecke von 1200 m zu laufen hatten, galt es für A und B-Schüler 1600 m zu gehen. Höhepunkt war dann der abschließende 10000 m-Hauptlauf: Fünf Runden galt es zu absolvieren, wobei es im Rahmen des sehr anspruchsvollen Streckenprofils unter den Augen der Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes Rita Girschikofsky allein viermal der steile Anstieg auf die ehemalige Halde zu nehmen war. Die NLV-Präsidentin weilte im Hinblick auf die bevorstehende Landesmeisterschaft, bzw. die Kirchdorfer Bewerbung um Ausrichtung der Bezirksmeisterschaft im nächsten Frühjahr, am Deister.
Mit einer riesigen Tombola, deren Hauptpreis - einen Trainingsanzug - unter dem Jubel seiner Vereinskameraden der Kirch- dorfer Fabian Rettstadt entgegennahm, und der Siegerehrung wurde die Veranstaltung in der Börke-Halle abgeschlossen. Zum Schluss noch zwei Highlight´s aus lokaler Sicht: Mit seinen mittlerweile 65 Jahren ließ es sich das Barsinghäuser Lauf- urgestein Dietrich Jeromin nicht nehmen, über die 10 000 m zu starten und zeigte dabei noch einigen Jüngeren die Fersen. "Ironman" war Elan-Läufer Rolf Salzmann, der als einziger Teilnehmer über 3000 m und 10 000 m ins Rennen ging.
Auszug aus den Siegerlisten:
10 000 m-Hauptlauf Männer: 1. Matthias Pruß (39:07/Det´s Race Team), 2. Holger Riekenberg (40:51/ Hannover) 3. Jörg Schlatterer (41:07/TSV Kirchdorf). Frauen: 1. Silke Pingpank (48:23/TSV K), Andrea Moldenhauer (57:15/Braunschweig), 3. Doris Weihe 1.00:23 (TuS Germania Apelern). 3000 m-Mittelstrecke Männer: 1. Benjamin Grüne (11:10/TSV K), 2. Wolfgang Lutz (11:42/TSV K), 3. Johann Steinert (11:54/SV Anker 06 Gadenstedt). Frauen: 1. Petra Hilbers (16:57/Die Dynamischen Drei), 2. Gabriel Holzhaus (21:42/ LAV Alfeld), 3. Barbara Seemann (25:13/Sehnde). 1600 m Schüler A:
1. Jan Rettstadt (5:33/TSV K). Schüler B: 1. Kilian Theil (5:42/TSV K), Hauke Kuban (6:04/TSV K) 1200 m Schüler C:
1. Felix Bromann (4:30/TSV K).
Zur Gesamt-Ergebnisliste
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN (Online) vom 20. November 2001
Figura äußert sich am Donnerstag
Jetzt bestätigte indirekt auch Top-Leichtathlet Lars Figura selbst seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg. "Vor Donnerstag äußere ich mich dazu nicht", sagte der Deutsche Meister über 400 Meter gestern auf telefonische Anfrage unserer Zeitung. Ausgerechnet am Donnerstag, wenn VfL-Präsident Wilhelm Ahrens die Präsentationspressekonferenz für die neue Sprint- staffel plant. Das kann kein Zufall sein
Mehr allerdings war von Figura nicht zu erfahren. Offen ist weiterhin, welche Top-Siebenkämpferin der VfL an den Elster- weg holen will. Zwei Athletinnen scheiden aus dem Kreis der Kandidatinnen aus. Karin Ertl verlängerte jetzt beim LAC Quelle Fürth/München. Auch Astrid Retzke aus Halle ist sich nach Aussage ihres Trainers Wolfgang Kühne mit ihrem momentanen Verein erneut einig geworden.
Bleiben die Neubrandenburgerinnen Katrin Gutjahr und Sonja Kesselschläger. Beide haben noch keinen neuen Kontrakt unterschrieben. Das sagte ihr Vereins- und Bundestrainer Klaus Baarck. "Die Vertragsgespräche laufen", erklärte Baarck, dem keine Wechselabsichten seiner Schützlinge bekannt sind. Allerdings schloss er einen Weggang auch nicht aus. Die Wechselfrist endet übrigens am 30. November. (jf/cb)
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN (Online) vom 19. November 2001
VfL-Präsident will Staffel mit Figura am Donnerstag vorstellen
Ahrens dementiert nicht
Von Christian Buchler
Das Comeback des VfL Wolfsburg auf nationaler Bühne - es steht ganz kurz bevor! Bereits am Donnerstag will der Verein seine neue 4x400-Meter-Staffel während einer Pressekonferenz offiziell vorstellen. Das sagte Sonntag VfL-Präsident Wilhelm Ahrens. Mit großer Wahrscheinlichkeit dabei: der Deutsche Meister Lars Figura.
Auf den Namen Figura angesprochen, dementierte Ahrens nicht. Noch seien zwar keine Verträge unterschrieben, mündlich seien sich die Parteien jedoch weitgehend einig. Neben Figura, der zuletzt in der Staffel der LG Olympia Dortmund stand, wollen die Wolfsburger Jens Dautzenberg (ebenfalls Dortmund) und André Volkmann (zuletzt Hannover 96) verpflichten. Und an einem vierten Sprinter sind sie noch dran. VfL-Trainer Werner Morawietz wartete Sonntag jedenfalls auf Anrufe der Kandidaten.
Die Vertragsunterschriften sollen dann medienwirksam am Donnerstag vor Journalisten erfolgen, verriet Ahrens auf Nach- frage. Ob das Quartett dann komplett sein wird, ließ er offen. "Wer da ist, wird jedenfalls unterschreiben."
Damit erschöpft sich die Leichtathletik-Renaissance der "Wölfe" aber längst nicht. "Es wird noch eine Siebenkämpferin zu  uns wechseln." Den Namen gab der VfL-Präsident nicht preis. Nur so viel: Die Athletin gehöre zur deutschen Spitze. Hat Ahrens nicht übertrieben, kommen nur vier hoffnungsvolle Sportlerinnen in Frage. Die aktuelle Deutsche Meisterin Karin Ertl vom finanziell angeschlagenen Klub LAC Quelle Fürth/München wäre ein echter Paukenschlag. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Neuverpflichtung aus dem Kreis Astrid Retzke (SV Halle), Kathleen Gutjahr und Sonja Kesselschläger (beide SC Neubrandenburg) stammt.
Auch das neue Siebenkampf-Aushängeschild soll bald präsentiert werden. Ob es Donnerstag schon der Fall sein wird, vermochte Ahrens allerdings nicht zu sagen.
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN (Online) vom 16. November 2001
Deutscher Meister Lars Figura wird als Neuzugang gehandelt
Plant VfL Wolfsburg einen Sensations-Coup?
Von Thomas Kruse
Wer an die Spitze will, der muss bereit sein, ein großes Rad zu drehen. Der VfL Wolfsburg ist offenbar willens, mit einem Paukenschlag auf das nationale Leichtathletik-Parkett zurückzukehren.
Bereits jetzt sind sich die Macher der Leichtathletik-Sparte mit Thomas Dautzenberg (26, LG Olympia Dortmund) und André Volkmann (24, Hannover 96) weitgehend einig. Beide 400-Meter-Läufer wollen künftig für die Grün-Weißen starten. Es kommt vielleicht noch besser: angeblich versuchen die Wolfsburger sogar, Lars Figura an den Elsterweg zu locken. Der amtierende Deutsche Meister über die 400-Meter-Strecke läuft derzeit ebenfalls noch für die LG Dortmund. Der Verein will entsprechende Gerüchte nicht kommentieren. Da Figuras Vereinskollege Dautzenberg sein Kommen aber zugesagt hat, ist die Idee nicht so abwegig.
Wie VfL-Trainer Werner Morawietz bestätigte, könnte sich auch André Volkmann einen Wechsel gut vorstellen. Der 24-Jährige hat in Hannover keine Chance mehr, weil er wegen Urkundenfälschung für zwei Monate gesperrt wurde. Volkmann wollte im Sommer unbedingt bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart über 200 und 400 Meter starten. Doch seine Zeiten waren nicht gut genug. So gab er an, die Zeiten bei einem Sportfest in Innsbruck gemeistert zu haben und legte auch eine entsprechende Bestätigung vor. Doch die war gefälscht - das Sportfest hatte gar nicht stattgefunden.
Morawietz glaubt indes fest, dass der Neuzugang seine Chance zur sportlichen "Resozialisierung" in Wolfsburg nutzen wird: "Er hat das im Sommer gemacht, ohne darüber nachzudenken. Ich denke, wir kriegen ihn hier in Wolfsburg wieder hin."
Fakt ist: Der Ex-Hannoveraner ist kein pflegeleichter Fall, kann sich allerdings auch keinen weiteren Fehltritt mehr leisten. Thomas Dautzenberg ist in der Lage, die 400-Meter-Strecke in 46,5 Sekunden zu laufen. Wegen eines Todesfalles in der Familie, so Morawietz, habe er sein Leistungsvermögen zuletzt nicht mehr abrufen können. Ein ganz anderes Kaliber wäre Lars Figura, der bei seinem Titelgewinn in Stuttgart sogar Vize-Weltmeister Ingo Schultz distanzierte. Wegen der akuten Finanznot der LG Dortmund ist ein Wechsel nicht völlig unwahrscheinlich. Mit ihm hätte der VfL dann das Gerüst für eine 4x400-Meter-Staffel, die um den deutschen Meistertitel laufen könnte. Kaum halten können wird der VfL hingegen Christian Kaczmarek. Wie berichtet, steht der hoch talentierte Weitspringer vor einem Wechsel zu Nike Berlin.
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WOLFSBURGER NACHRICHTEN
VfL Wolfsburg will mit neuer 4x400-Meter-Staffel in die deutsche Spitze vorstoßen
Christian Kaczmarek vor dem Abflug
Von Thomas Kruse
Jahrelang liefen die Leichtathleten des VfL Wolfsburg der Musik meilenweit hinterher. Das könnte sich ganz schnell ändern, denn Wolfsburg soll wieder zur niedersächsischen Leichtathletik-Hochburg werden. Wenn die Pläne der Verantwortlichen um Präsident Wilhelm Ahrens Gestalt annehmen, könnte eine erstklassige 4x400-Meter-Staffel das neue Aushängeschild
des Großvereins werden.
Vielleicht schon Ende der Woche werden die Grün-Weißen die Verpflichtung von drei Top-Läufern aus der Langsprint- Szene (400 Meter) bekannt geben. Zwei von ihnen sind in der Lage, die Strecke in 46,5 Sekunden zu laufen - das ist bundesdeutsche Spitze.
Wie Jörn Radmer, Leiter der Leichtathletiksparte des VfL mitteilte, sind die Vertragsgespräche schon sehr weit fortgeschrit- ten. Beide Seiten stehen auch unter Zeitdruck, denn die Wechselfrist endet am 30. November. Wenn alles so abläuft, wie
die Wolfsburger es geplant haben, wird in der neuen Saison auch eine namhafte Siebenkämpferin das Trikot des VfL tragen.
Allerdings verlieren die Wolfsburger wahrscheinlich auch eines ihrer derzeit größten Talente.
Weitspringer Christian Kaczmarek (17) steht vor einem Wechsel zu Nike Berlin. Der Deutsche Junioren-Vizemeister und Teilnehmer an den Junioren-Welt- und Europameisterschaften trainiert bereits seit geraumer Zeit in einem Sportinternat in Hannover. Dort allerdings ist Kaczmarek mit den Rahmen-Bedingungen, beispielsweise mit der Verpflegung und der Unter- bringung, nicht mehr zufrieden.
Grundsätzlich könnten die VfLer mit einem Wechsel ihres Talentes nach Berlin leben - wenn der Weitspringer weiter für Wolfsburg starten würde. "Dazu wird es aber wohl nicht kommen, weil die Berliner ihm nur einen Schulplatz und die Unter- bringung garantieren, wenn er auch für den Verein startet. Wenn Kaczmarek weiter für uns starten soll, müssten wir bis zu 2000 Mark im Monat nach Berlin überweisen", verdeutlichte Radmer. Noch hat sich der junge Leichtathlet nicht endgültig entschieden, die derzeit besonders optimistisch gestimmten VfLer wollen sich auf jeden Fall weiter um Kaczmareks Bleiben bemühen. Radmer, Trainer Werner Morawietz und selbst Präsident Wilhelm Ahrens haben das Gespräch mit dem Athleten und seiner in Wolfsburg lebenden Mutter gesucht. Der Kampf um Kaczmarek könnte sich für den VfL lohnen. Der Weit- springer hat sein persönliches Karriere-Ziel bereits formuliert: er möchte an den Olympischen Spielen 2004 in Athen teil- nehmen und wäre damit ein idealer Werbeträger für die Wolfsburger.

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NEUE PRESSE HANNOVER
Leichtathletik: Fusion von TKH und 96
“Die Unterschrift von Martin Kind fehlt noch”, sagte Albrecht von Blücher, Chef vom TK Hannover gestern. “Er kriegt sie. Die Grundsatzentscheidung ist gefallen”, antwortete 96-Boss Kind.*) Damit war nach langen Verhandlungen eine neue Gemeinschaft perfekt.
Die Leichtathleten beider Vereine werden ab der nächsten Saison gemeinsam unter dem Namen LG TK Hannover 96 starten. Die LG Hannover, in der seit Jahren sieben Vereine wie Eintracht und TuS Bothfeld gemeinsame Sache machen, bleibt davon unberührt. Für die beiden Großvereine ist es jedoch eine “Ehe auf Probe”, wie 96-Abteilungsleiter Ralph Jurgeit meint. Die Verträge sind auf ein Jahr befristet. “Kein Verein kann alleine den Standort Hannover für leistungsstarke Leicht- athletik halten. Wir haben die Ressourcen zusammengeführt und wollen nach einem Jahr sehen, ob die Zusammenarbeit klappt”, so Kind.
Auslöser für die neue LG war Trainer Edward Kowalczuk, bisher beim TKH angestellt. Dem wurde Kowalczuk zu teuer, doch kündigen konnten sie ihm nach 18 Jahren Zusammenarbeit nicht. Versuche, ihn als Landestrainer beim Verband unter- zubringen scheiterten.
Nun kam der 96-Boss als Retter, beide Vereine teilen sich den LG-Etat von 14.000 Mark und hoffen mit geballter Leistung auf neue Erfolge. Kugelstoß-Olympia-Teilnehmer Michael Mertens (96), die TKH-Junioren-EM-Teilnehmerinnen Jana Ladewig, Annika Meyer und Antonia Schulze-Borges werden so auch in Hannover bleiben.
Die Leichtathletik hat wieder Perspektive. “Ohne das Geld vom Hauptverein hätte ich aus meiner Abteilung einen Lauftreff machen können”, so 96-Abteilungsleiter Jurgeit. Und auch der hauptsächlich Betroffene ist erleichtert. “Ich hatte mir schon viele Gedanken gemacht. Ich bin einfach nur froh, dass es mit der Leichtathletik weitergeht. Auch wenn es erst mal nur für  ein Jahr ist”, so Kowalczuk, der wie kaum ein Zweiter für seine Leichtathleten lebt.
*) Inzwischen hat Martin Kind unterschrieben (Quelle: http://www.hannoversport.de/Leichathl.htm)
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DEISTER-LEINE-ZEITUNG vom 15. November 2001
Neuauflage des Deisterparklaufes: Schon 150 Voranmeldungen
Kirchdorf (red). Der Startschuss für den 5. Deisterparklauf fällt am kommenden Sonntag, 18. November. Veranstalter ist die Leichtathletiksparte des TSV Kirchdorf.
Gastgeber: Die Läufer und Läuferinnen des TSV Kirchdorf freuen sich auf die Neuauflage ihres Deisterparklaufes. Der Lauf, der traditionell die Crosslaufsaison in der Region Hannover eröffnet, bietet ein buntes Rahmenprogramm mit Läufen für Groß und Klein über diverse Strecken. Um 10 Uhr startet die Mittelstrecke über 3000 Meter für Männer, Frauen, Altersklasse sowie männliche und weibliche Jugend. Im Anschluss um 10.30 Uhr laufen die C- und D-Schüler 1200 Meter, um 10.45  Uhr die C- und D-Schülerinnen dieselbe Distanz. Um 11 Uhr findet der gemeinsame Start der B- und A- Schüler/innen über 1600 Meter statt. Der Hauptlauf für Männer/Frauen und Altersklassen über 10 000 Meter wird um 11.15 Uhr gestartet. Direkt im Anschluss der Läufe findet die Siegerehrung und die Tombola statt. Die Schüler und Schülerinnen erhalten alle eine Urkunde und die jeweiligen Sieger der Schülerläufe einen Pokal. Die Gesamtsieger über 3000 Meter erhalten einen Sach- preis über 50 Mark und die Gesamtsieger über 10 000 Meter einen Sachpreis im Wert von 100 Mark.
Bei der Startnummerntombola winken ein toller Trainingsanzug im Wert von 200 Mark und viele weitere wertvolle Preise. Die Strecke führt durch den Deisterpark. Start und Ziel sind auf dem Parkplatz in der Nähe der Börke-Halle. Voranmeldungen - bereits rund 150 gingen bereits ein - nimmt Rainer Grüne bis zum 16. November unter der Rufnummer 0 51 05 / 8 42 71 entgegen, oder per E-mail unter
B.Gruene@t-online.de  Das Wettkampfbüro befindet sich in der Börke- Halle am Egestorfer Kirchweg, hier können Nachmeldungen bis 30 Minuten vor dem Start vorgenommen werden.
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WOLFSBURGER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 14. November 2001
Knop nach Hawaii! / Triathlon: VfLer schafft Ironman-Qualifikation
Das kann sich sehen lassen. Jörg Knop vom VfL Wolfsburg ist auch beim Ironman 2002 auf Hawaii dabei. Der Triathlet schaffte zum achten Mal die Qualifikation für diese Traditionsveranstaltung und wird sich im Mai des nächsten Jahres der Herausforderung zum fünften Mal stellen.
Beim
Qualifikationswettkampf in Panama City (Florida) gingen bei hochsommerlichen Temperaturen von 33 Grad über 2200 Athleten an den Start, um eines der begehrten Hawaii-Tickets zu lösen. Knop mischte wie in den vergangenen Jahren  hervorragend mit. Nach 9:58:26 Stunden beendete Knop den Quali-Wettkampf - 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 km Rad- fahren, 42,195 km Laufen - auf Platz zehn in der Altersklasse AK 40. Das bedeutete in der Gesamtwertung den 102. Rang und die Startberechtigung für Hawaii 2002.
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