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Alle Informationen zum Küstenmarathon beim TSV Otterndorf
2. KSK-Küstenmarathon : Sogar Skater sind dabei
(28.05.2001)
Großes Rahmenprogramm beim KSK-Küstenmarathon (22.08.2001)
Viele Förderer und Helfer beim Marathon
(25.08.2001) 500 Skater rollen zum Marathon
(28.08.2001)
OWG fördert den Küstenmarathon (15.09.2001)
Wieder Top-Läufer in Otterndorf (18.09.2001) Ein Tag vor dem Start. Die letzten Presseberichte. (22.09.2001) Polnischer 'Doppelsieg' in Otterndorf (23.09.2001) Ergebnislisten
(23.09.2001) Polnischer Doppelsieg beim Marathon
(24.09.2001)
Kenianer geben Zusage für nächstes Jahr (25.09.2001)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Niederelbe Zeitung vom 28. Mai 2001 2. KSK-Küstenmarathon : Sogar Skater sind dabei
Termin: 23. September 2001 / Anmeldungen aus ganz Deutschland Otterndorf
(nez). Die Vorbereitungen für den 2. KSK-Küstenmarathon laufen auf Hochtouren. In den gemeinsamen Sitz- ungen des OK-Teams wurden bereits zahlreiche Vorarbeiten auf die Veranstaltung geleistet. Auch die Verteilung der Flyer brachte erste Erfolge: Anmeldungen aus ganz Deutschland liegen schon vor.
Darunter nicht nur Meldungen für den Marathon. Die 10-Kilometer-Strecke erfreut sich ebenso großer Beliebtheit. Auch sie wurde jetzt für den 2. KSK-Küstenmarathon amtlich vermessen und ist als Straßenlauf anerkannt. Neben dem
Marathon und der 10-km-Strecke sind weiterhin Kinder-, Schüler- und Joggerläufe im Angebot. Zahlreiche hiesige Vereine haben bereits eine Teilnahme an den Kinder- und Schülerläufen angekündigt. Positiv wurde aufge- nommen, dass
die Organisatoren mit Rücksicht auf den traditionell am zweiten September-Wochenende stattfindenden "Fischereihafenlauf” in Bremerhaven den Küstenmarathon auf den 23. September verlegt haben, um keine Konkurrenz- situation
entstehen zu lassen. Neben dem Angebot für die Läufer und Läuferinnen wird es erstmals ein Angebot für Skater geben. Ob als Wettkampf auf Zeit oder als "Volksskaten" muss noch geprüft werden. Fest steht jedoch bereits
heute, dass dank der Zusammenarbeit mit der AOK auch die Skater auf ihre Kosten kommen werden. Für die nötige Sicherheit auf der Strecke werden auch in diesem Jahr wieder die Polizei und die Feuerwehren sorgen. Die
sportärztliche Betreuung wird das Krankenhaus Otterndorf übernehmen, das DRK wird unterstützen und auch der Kranken- gymnast van der Linden wird voraussichtlich wieder den Sportservice stellen. Für die nötige und liebevolle
Verpflegung der Athletinnen und Athleten sorgen unter der Regie von H. Otto Funke wieder Schüler und Schülerinnen der hiesigen Schulen. Erstmals wird auch der DRK-Kindergarten einen eigenen Verpflegungsstand im Zielbereich
übernehmen. Man sieht, irgendwie packt diese Veranstaltung jeden. Ob in Wanna, in Otterndorf oder in der Wingst: überall wird eifrig trainiert. Wer nicht sportlich aktiv ist, der hilft. Und der Rest feuert hoffentlich am 23.
September die zahlreichen Läufer und Läuferinnen an. Auch hier werden die Organisatoren für noch mehr Unterstützung durch Trommler und Bands entlang der Strecke sorgen. Es zeichnet sich jedoch bereits ab, dass die Veranstaltung
auch im Jahr 2001 wieder verspricht, einen Glanz- punkt zu setzen. Interessierte erhalten Anmeldungen und Auskünfte bei der Stadt Otterndorf, der Niederelbe-Zeitung und in allen Geschäfts- stellen der Kreissparkasse
Wesermünde-Hadeln. Anmeldungen über das Internet: www.otterndorf.de (Links), per email Marathon@otterndorf.de, telefonisch unter (0 47 51) 919-00 oder
per Fax unter (0 47 51) 919-103 sind ebenfalls möglich.
Niederelbe Zeitung vom 22. August 2001
Großes Rahmenprogramm beim KSK-Küstenmarathon Viel Unterhaltung und noch mehr Service erwarten Zuschauer und Teilnehmer Otterndorf
(nez). Auf die Zuschauer und Teilnehmer wartet beim 2. KSK-Küstenmarathon ein umfangreiches Rahmenpro- gramm und noch mehr Service. So wird der Kinderschutzbund für Kinder und Familien durch die finanzielle Unterstützung der Firma NORBAG aus Beverstedt einen umfangreichen Zirkus-Workshop auf dem Kirchplatz anbieten, bei dem die Zirkus-AG "Dobrocki" seine Premiere in Otterndorf geben wird.
Für die Zuschauer entlang der Strecke wird es neben attraktivem Sport viel Unterhaltung geben. Die Elbterrassen, der Deich- kieker und der Kiosk an der Schleuse wollen
für Musik und Beköstigung der Zuschauer sorgen. Für die gute Verpflegung der Aktiven sorgen auch in diesem Jahr wieder mehrere Schulklassen. Das Interesse der Schüler-/ innen war so groß, dass in diesem Jahr ein vierter
Verpflegungsstand in der Nähe der Schleuse für die Teilnehmer angeboten wird. Ein fünfter Verpflegungsstand wird im Zielbereich vom DRK-Kindergarten Otterndorf betreut. Geschäfte haben geöffnet Die Zuschauer
können sich auch in diesem Jahr wieder über einen verkaufsoffenen Sonntag freuen, an dem zahlreiche Ottern- dorfer Geschäfte geöffnet haben werden. Bereits über 30 Geschäfte haben zugesagt. Im Mittelpunkt wird am 23. September
jedoch attraktiver Sport stehen. Dafür wird schon der Vorjahressieger im Marathon Simon Mbethuka sorgen, der bereits seine Teilnahme am 10-Km-Lauf zugesagt hat. Ob die Landesbischöfin Margot Käßmann in Otterndorf laufen wird,
ist noch nicht geklärt. Sie befindet sich zur Zeit im Trainingslager. Hoffentlich trainiert sie für den Küstenmarathon... Es lohnt sich also, am 23. September nach Otterndorf zu kommen, ob als Teilnehmer oder als Zuschauer.
Interessierte erhalten Anmeldungen und Auskünfte bei der Stadt Otterndorf, bei der Niederelbe Zeitung und in allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln. Anmeldungen über das Internet: www.otterndorf.de (Links), per E-mail: Marathon@Otterndorf.de, telefonisch unter (0 47 51) 919-00 oder per Fax unter ( 0 47 51) 919-103 sind ebenfalls möglich.
Niederelbe Zeitung vom 25. August 2001
Viele Förderer und Helfer beim Marathon Unterschiedliche Institutionen ziehen an einem Strang, wenn es beim 2. KSK-Küstenmarathon
am 23. September in Otterndorf um die Rechte der Kinder geht Otterndorf / Cuxhaven
(flü). Der 1. KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag in Otterndorf im vergangenen Jahr hat die Beteiligten darin bestärkt, weiter an dem Projekt mitzuarbeiten. Bei der ersten Pressekonferenz zu der zweiten Auflage dieses riesigen Laufereignisses am 23. September stellten Vertreter von Sport und Sponsoren ihre Ziele und Intentionen vor.
Über die ersten bereits gemeldeten Spitzenläufer hatten wir bereits berichtet. Norbert Plambeck, Aufsichtsratsvorsitzender Plambeck Neue Energien, begrüßte als Gastgeber
der Pressekonferenz die Neuauflage des Marathons. "Ich finde, das war im vergangenen Jahr eine gelungene Veranstaltung. Ich wünsche mir, dass sie weiter wächst", betonte der Vertreter des Sponsors Gold.
Kernziel ein guter Zweck Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, Dr. Rainer Huismans, hob die regionale Verwurzelung des Kreditinstituts hervor. Als Titelsponsor engagiere sich die KSK gern für die
Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention und für die beteiligten Vereine. "Marathon mit den Rechten der Kinder zu verbinden, das ist unser Kernziel. Wir verfolgen damit einen guten Zweck", so Dr. Huismans, der den
Küstenniarathon als "Erfolgsstory" bezeichnete. Auch für Otterndorfs Stadtdirektor Harald Zahrte steht außer Frage, sich nicht nur als Austragungsort zur Verfügung zu stellen, sondern auch aktiv mitzugestalten. Als
"gastfreundliche Stadt" und "aufstrebender Ferienort" freuen sich Otterndorf und deren Bürger über die vielen Gäste, die anlässlich des Marathons in die Medemstadt kommen. Johannes Schmidt, Mitglied des
Organisationskomitees und einer der Ideengeber für den Küstenmarathon, betonte als Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes, dass es keine vergleichbare Sportveranstaltung mit solch einem ernsten Hinter- grund geben würde. Das
Motto in diesem Jahr lautet: "Lobby für Kinder stärken." Deshalb mögen die Zuschauer nicht überrascht sein, wenn sie als Mitglieder für den Deutschen Kinderschutzbund geworben werden sollen.
Verkaufsoffener Sonntag Manfred Meyer, Anzeigenleiter des Presenting-Sponsors Niederelbe-Zeitung, kündigte an, dass es wieder eine Marathon- Zeitung geben werde, die im vergangenen Jahr bereits sehr gut angekommen sei.
Außerdem hob er hervor, dass es auch in diesem Jahr wieder parallel zum Küstenmarathon einen verkaufsoffenen Sonntag des Otterndorfer Wirtschafts- und Gewer- bevereins (OWG) geben wird. Erfolg für Marion Rademacher
Einen Erfolg verbuchte bereits jetzt die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Hadeln. Marion Rademacher empfand es als unfair, dass die Platzierten der Frauen weniger Preisgeld im vergangenen Jahr erhielten als die
Männer. Beim 1. KSK- Küstenrnarathon hatten sich die Organisatoren an die bisher im Sport üblichen Regelungen gehalten. Rademacher: "Da fiel mir ein Goldklumpen vor die Füße." Nach ihrem Einwand betritt das
Organisationskomitee Neuland: Frauen und Männer werden jetzt beim Preisgeld gleichgestellt. Und weil die Gleichstellungsbeauftragte von dieser Reaktion und von der Zielsetzung des Marathons begeistert war, hat sie aus ihrem Budget
die Preisgelder für die Cuxland-Wertung, für die besten Läufer aus dem Landkreis Cuxhaven, übernommen. Viele Helfer im Einsatz Die drei ausrichtenden Vereine sind zuversichtlich, wieder mit ihren Helfern für
einen reibungslosen Verlauf zu sorgen - auch dank des Einsatzes unter anderem von Feuerwehr, Polizei und DRK. Laufsportinteresse gestiegen Herbert Schumacher vom etwa 1350 Mitglieder zählenden TSW Wanna
berichtete, dass sich viele Helfer schon bereit erklärt haben, sich wieder zu beteiligen. Manfred Ahrens vom TSV Otterndorf (2600 Mitglieder) betonte, dass das Interesse am Laufsport in der Medemstadt erheblich zugenommen
habe. Beim Lauftreff seien mittlerweile jede Woche rund 50 Läufer. Heino Grewe-Ibert, VfL Wingst, war mit der Beteiligung der Kinder im vergangenen Jahr zufrieden, glaubt aber an eine erhebliche Steigerung. Er hob auch noch
einmal die hervorragende Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen hervor. Preis für jedes Kind Diese Aussage bestätigte auch Thomas Dock vom Sponsor VGH-Versicherung, der bei der Erstauflage alle Ziele der Veran-
staltung als erreicht angesehen habe. “Deshalb ist die VGH auch aus Überzeugung Wiederholungstäter", so Dock im Hinblick auf das erneute Engagement. Michael Brauer, Leiter der Cuxhavener Mercedes Benz-Niederlassung Diekmann
Automobile, ist ebenfalls wieder im Sponsorenpool. Das Autohaus wird erneut den Fahrdienst übernehmen und hält für jedes teilnehmde Kind einen kleinen Preis bereit.
Niederelbe Zeitung vom 28. August 2001 500 Skater rollen zum Marathon AOK organisiert Lauf von Cuxhaven nach Otterndorf Otterndorf
(flü). Die hiesige "AOK-Die Gesundheitskasse" war nach ihrem letztjährigen Engagement beim KSK-Küsten- marathon begeistert. Nun wird die Krankenkasse mit einem neuen sportlichen Aspekt die Veranstaltung bereichern.
Rund 500 Inlineskater sollen von Cuxhaven über Ihlienworth nach Otterndorf rollen. Der Start am 23. September wird circa um 8:15 Uhr in Cuxhaven am Extra-Markt erfolgen. Eine
Anmeldung ist für diesen Lauf nicht erforderlich. Wie AOK-Marketingleiter Gregor Saßerath bei der ersten Pressekonferenz zum KSK-Küstenmarathon seine Hoffnung zum Ausdruck brachte, würden rund 500 Teilnehmer erwartet, die in
einem großen Pulk kurz nach den Starts für den Marathon- lauf und die Zehn-Kilometer-Strecke gegen 10:30 Uhr auf der Bundesstraße 73 in Otterndorf einrollen. Für den großen Lauf ist die Teilnahme kostenlos, aber eine Spende wird
erbeten. Das Geld kommt dann dem Kinderschutzbund und den drei Sportvereinen aus Otterndorf, Wanna und Wingst zu Gute. Wer nicht auf acht Rollen von Cuxhaven nach Otterndorf mit möchte, sondern vielleicht erst später einsteigen
möchte - die Strecke soll unter anderem über Ihlienworth und Neuenkirchen führen - darf dies gern tun. In der Zeit von 10:30 Uhr bis etwa 14:30 Uhr wird das Interesse der Skater und die, die es vielleicht werden möchten, auf den
Hadler Platz gelenkt. Hinter dem Otterndorfer Verwaltungsgebäude besteht die Möglichkeit, sich über das Skaten zu informieren. Dort können sich Eltern und Kinder zeigen lassen, wie ein Kugellager in einem Skaterschuh aussieht oder
sogar gemeinsame Erfahrungen auf Skates machen. Saßerath zu den Anwesenden bei der Pressekonferenz: “Jeder darf das Skaten ausprobieren. Wir haben auch jede Schuhgröße zum Ausleihen." Auch ein Gewinnspiel und ein
Sicherheitsparcours gehören zu den Angeboten im Rahmenprogramm. Ab etwa 13 Uhr können sich Interessierte am direkt an der B 73 stehenden AOK-Aktionsbus für einen kleineren Skaterlauf anmelden. Dieser wird gestartet, wenn der
letzte Marathonläufer die Ziellinie gegen 14.30 Uhr passiert hat. Dieser Wettbewerb ist für Kinder und Jugendliche gedacht, die in vier Altersklassen (sieben bis neun Jahre, 10 bis 12, 13 bis15 und 16 bis 18) gewertet werden.
Übrigens ist die Teilnahme nur mit einer kompletten Sicherheitsausrüstung erlaubt. Auch die Erlöse aus dieser Skate-Aktion, fünf Mark Startgeld müssen entrichtet werden, gehen an den Kinderschutzbund und die den
Küstenmarathon ausrichtenden Sportvereine. Weitere Informationen gibt es bei Gregor Saßerath, Telefon (0 47 21) 50 10 94.
Niederelbe Zeitung vom 15. September 2001 OWG fördert den Küstenmarathon Sachpreise für Altersklassensieger von Geschäften Otterndorf
(flü). Der Otterndorfer Wirtschafts- und Gewerbeverein (OWG) fördert den 2. KSK-Küstenmarathon zum Weltkindertag am 23. September in Otterndorf. Geschäftsleute und
Marathon-Organisatoren kamen auf Einladung der OWG-Arbeitsgruppe Werbung zuzsammen. Der OWG hatte im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen verkaufsoffenen Sonntag
veranstaltet, und zwar am Marathon- Sonntag. Erfolg im vergangenen Jahr Damit wollten die Geschäftsleute einen Beitrag zur 600-Jahr-Feier der Stadt Otterndorf leisten. Der verkaufsoffene
Sonntag war erfolgreich und so wird er in diesem Jahr wieder veranstaltet - und erneut am Marathontag. Und der OWG unterstützt den Lauf für die Rechte der Kinder. So stiften beispielsweise die
Geschäfte eine Großzahl der Sachpreise für die Sieger der einzelnen Altersklassen. Transparent über der B 73 Außerdem sind mehrere gemeinsame Werbemaßnahmen geplant. So hängt seit wenigen Tagen ein Transparent
quer über der B 73 in Otterndorf, das auf den verkaufsoffenen Sonntag und den Küstenmarathon hinweist. OWG und Küstenmarathon-Organisationskomitee sind sich einig, dass beide Veranstaltungen miteinander wachsen sollen.
Bremervörder Zeitung vom 18. September 2001
Wieder Top-Läufer in Otterndorf Am 23. September findet der 2. KSK-Küstenmarathon statt Otterndorf
(bz). Die Superzeit des Kenianers Simon Mbethuka, die er im vergangenen Jahr beim KSK-Küstenmarathon in Otterndorf lief, zieht bei der zweiten Auflage automatisch weitere Top-Läufer an. Am Sonntag, 23. September, um 9.30 Uhr fällt der erste Startschuss.
Mbethuka lief bei seinem Debüt über die 42,195 Kilometer nach 2:14:16 Stunden ins Ziel. Damit empfahl er sich für größere Aufgaben, so dass er in diesem Jahr für den
Köln-Marathon verpflichtet wurde. Dennoch startet er in Otterndorf, wenn auch nur über die vermessene Zehn-Kilometer-Strecke. Aber das Teilnehmerfeld hat es in sich. Neben Mbethuka wird sein Landsmann Amon Tanui antreten, der in
der Bestenliste der Zehn Kilometer Straßenläufer mit der WeltklasseZeit von 28:22 Minuten geführt wird. Auch ein deutscher Olympia-Teilnehmer, der 3.000-Meter-Hindernis- Spezialist Andrè Green, und der sehr starke Crossläufer
Oliver Mintzlaff starten. Favorit auf der Marathonstrecke ist der Pole Jacek Kasprzyk, der mit einer Bestzeit von 2:11:52 Stunden antritt. Bei den Marathon-Frauen sind die beiden Erstplatzierten aus dem vergangenen
Jahr erneut dabei: Violetta Uryga aus Polen und Ivana Martinova aus Tschechien. Die Veranstaltung zum Weltkindertag in Ottemdorf hat neben dem sportlichen Teil noch ein zweites Ziel, nämlich die Rechte der Kinder publik zu
machen. Deshalb fließen alle Erlöse den drei ausrichtenden Sportvereinen TSV Otterndorf, TSV Wanna und VfL Wingst sowie dem Deutschen Kinderschutzbund zu, die das Geld in die Kinder-und Jugendarbeit investieren.
Kinder- und Jugendläufe Neben Marathon und Zehn-Kilometer - beide Strecken führen auf einem Rundkurs durch die historische Altstadt, am Hadel- ner Kanal entlang bis an die Nordsee heran, durch die Feriengebiete zurück
zum Start/Ziel auf der Bundessstraße 73 - sind auch Kinder und Jugendläufe über 1.000, 2.000, 3.000 und 4.000 Meter im Angebot. Außerdem veranstaltet der Kinder- schutzbund auf dem Kirchplatz einen Zirkus-Work-Shop an.
Kletterwand und Bewegungsspiele runden hier die Aktivitäten des kommenden Sonntags ab. Weiterer Grund, am 23. September nach Otterndorf zu kommen, ist der verkaufsoffene Sonntag, bei dem rund 50 Geschäfte mit besonderen
Schnäppchen aufwarten. Die Geschäfte haben von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Niederelbe Zeitung vom 22. September 2001
Lauf für Kinder, Freundschaft, Frieden Vereine,
Helfer, Institutionen und Sponsoren ziehen beim 2. KSK-Küstenmarathon an einem Strang Otterndorf
(flü). Bei der letzten Pressekonferenz vor dem 2. KSK-Küstenmarathon, dessen Programm am morgigen Sonn- tag um 8.45 Uhr beginnt, stellten einige Beteiligten noch einmal die Bedeutung dieser Veranstaltung heraus. Ein Sporterlebnis für alle sei der KSK-Küstenmarathon, betonte Dr. Rainer Huismans, Vorstand des Titelsponsors Kreis- sparkasse Wesermünde-Hadeln. Genauso wie die Veranstaltung von
vielen Organisationen gemeinsam auf die Beine gestellt wird, müsse nun nur noch gemeinsam Daumen gedrückt werden, damit das Wetter mitspielt. Der Marathon sei für Otterndorf eine stark werbliche Veranstaltung. Das bestätigte
Bürgermeister Hermann Gerken. Auf vielerlei Weise werde hier positiver Einfluss auf Otterndorf genommen. Gerken richtete seinen Dank an alle Beteiligten, die die ideale Verbindung zwischen Weltkindertag und Marathon herstellen.
Kinder steigerten Motivation Die Motivation zur Organisation des Küstenmarathon sei am Weltkindertag noch einmal gesteigert worden, so Heinz Hüssel- mann, Mitglied des Organisationskomitees. An diesem Tag übergaben
die Kinder des DRK-Kindergartens ein riesiges Marathon-Transparent und sangen das Lied "Wir sind alle Freunde". Hüsselmann: "Das hat uns nicht nur tief bewegt, sondern auch motiviert." Johannes Schmidt,
Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes, sagte, dass nach den Ereignissen in den USA und in Wuls- büttel mit dem neunjährigen Dennis der Küstenmarathon nicht nur ein Lauf für die Rechte der Kinder sei, sondern auch für
Freundschaft und für Frieden weltweit. Die Lobby für Kinder zu stärken, sei schließlich auch ein weltweites Ziel. Schon allein mit dem Besuch des Marathons würde man die Solidarität mit den Kindern und ihren Rechten beweisen.
Dass die Helfer für ihre morgige Aufgabe bereit sind, verdeutlichten Manfred Ahrens (TSV Otterndorf), Herbert Schumacher (TSV Wanna) und Heino Grewe-Ibert (VfL Wingst). Während Ahrens von einer wahren Euphorie in dieser Region
sprach, stellte Grewe-Ibert den Spaß an der Zusammenarbeit für dieses große Projekt heraus. Schumacher sagte sogar, dass man stolz sein darf, bei der Ausrichtung des Laufes dabei zu sein. Seinen Dank, dass diese großartige
Veranstaltung nach Otterndorf gekommen ist, richtete NEZ-Geschäftsführer Thomas Elsing als Vertreter des Presenting-Sponsors Niederelbe-Zeitung an die Ideengeber und die Organisatoren. "Und wir alle möchten, dass der
Küstenmarathon nach und nach an Bedeutung gewinnt. Da werden wir alle mithelfen." Dass sich die Veranstaltung bereits entwickelt hat, zeigt nicht nur das hervorragende Starterfeld, sondern auch das Drum- herum. Neben Musik
und Zirkus-Workshop auf dem Kirchplatz beteiligen sich auch wieder rund 50 Geschäfte des Ottern- dorfer Wirtschafts- und Gewerbevereins (OWG) am verkaufsoffenen Sonntag. Weißer Mais als Schnellmacher
Kenianer Isaac Kinyua verriet sein Geheimrezept / Trainingspartner vom Vorjahressieger möchte nach 2:15 Stunden ins Ziel kommen Otterndorf
(flü). Mit 39 Jahren ist Isaac Kinyua zwar schon einer der älteren in der Läuferszene, doch sein Zielsetzung für den morgigen 2. KSK-Küstenmarathon ist deutlich: Nach zwei Stunden und 15 Minuten möchte der Kenianer ins Ziel laufen.
Kinyua kommt aus dem gleichen Dorf wie der Vorjahressieger Simon Mbethuka, der dieses Mal über die zehn Kilometer startet. Die beiden trainieren auch zusammen. Von Beruf
ist der 39-Jährige Bauer, aber um den Lebensunterhalt für seine Familie zu gewährleisten, läuft er. Und Mbethuka beschrieb Kinyua während des Trainingslagers in Dänemark, wie schön der Marathon in Otterndorf ist und für welchen
guten Zweck, für die Rechte der Kinder, gelaufen wird. Das beeindruckte den Vater eines achtjährigen Sohnes, so dass er auch sehr gern bereits gestern zur Pressekonferenz in das Otterndorfer Haus des Titelsponsors, Kreissparkasse
Wesermünde-Hadeln, kam. Heinz Hüsselmann, Mitglied des Organisationskomitees Küstenmarathon, betonte, dass die kenianischen Athleten in Ottern- dorf keine Läufer seien, die bei riesigen Veranstaltungen Prämien von 100 000 Dollar
einlaufen. Sondern hier gehe es den Sportlern vielmehr darum, ein bis zwei Monate im Jahr in Europa zu sein, um ihre Familien und Kinder ernähren zu können. In Kenia gebe es eine extrem hohe Zahl von elternlosen
Straßenkindern. Wie Mbethuka liegt auch Kinyua viel daran, etwas für Kinder zu tun. Das wurde auch gestern deutlich, als Schüler, die morgen die Verpflegungsstände betreuen, als Gäste der Pressekonferenz Fragen stellen durften.
Kinyua und die Jugendlichen unterhielten sich auch noch lange nach der Konferenz. Und damit die Otterndorfer Schüler einen Einblick in die kenianische Läufer-Szene bekommen können, bot der sympathische 39-Jährige spontan an, sich
morgen früh mit den Jugendlichen zu einem Lauftraining zu verabreden. Außerdem verriet er ihnen, dass er viel von dem in Kenia verbreiteten weißen Mais isst. Das sei eine optimale Nahrung für Langstreckenläufer. Morgen ab 10 Uhr
wird er es beweisen. Eigeninitiativen Musik und Stimmung auch am Deich angesagt Otterndorf
(flü). Die Freude am Küstenmarathon innerhalb der Otterndorfer Bevölkerung löst auch zahlreiche Eigeninitiati- ven aus. Nicht nur, dass sich viele freiwillige Helfer melden, auch Eigeninitiativen an der Strecke. Ein Beispiel: Das Restaurant Elbterrassen wird mit Musik dafür sorgen, dass die Läufer auf dem Deich und außendeichs noch einmal richtig locker werden.
Aber auch andere Betriebe haben Aktionen an der Strecke geplant. Die Läufer freuen sich über jede Abwechslung. Wer also spontan etwas zur Stimmung beitragen möchte, ist
willkommen. Kein Weltrekord
Jeannine Rathjen erlitt einen Trainingsunfall Otterndorf
(flü). Die 35jährig Handicap-Läuferin Jeannine Rathjen musste gestern Nachmittag für den morgigen Küsten- marathon absagen. Die Profisportlerin hatte gerade eine Virusinfektion gut überstanden und lief im Training hervorragende Zeiten.
Die an einem Unterschenkel gelähmte Sportlerin war sich sicher, ihren eigenen Marathon-Weltrekord zu knacken - bis zum vergangenen Mittwoch: Mitten im Training schmerzte plötzlich ein Fuß. Die medizinische
Abteilung des Hamburger SV hat alles versucht. Leider vergeblich. Der Arzt erteilte Rathjen bis Mitte nächster Woche Trainingsverbot. Die Handicap-Läuferin: "Ich bin wahnsinnig traurig. Denn schließlich haben mich die
Otterndorfer beim Triathlon so toll unterstützt." Umfunktioniert Massagen gibt es im Feuerwehrgerätehaus Otterndorf
(f lü). Das Otterndorfer Feuerwehrgerätehaus an der Wallstraße wird morgen ein multifunktionales Gebäude sein. Neben der Urkundenausgabe und der Chiprückgabe wird dort auch die Massagepraxis van der Linden für einen Tag einziehen. Die qualifizierten Kräfte stehen den Teilnehmern nach den anstrengenden 42,195 Kilometern zur Verfügung.
Aber auch die Sporthalle des Schulzentrums ist ein Mittelpunkt der Organisation: Dort werden die Startnummern, T-Shirts, Laufchips und Voranmelder-Preise ausgegeben. Außerdem werden die Kleiderbeutel der Teilnehmer in der
Sporthalle aufbewahrt.
2. Küstenmarathon in Otterndorf am 23. September 2001 Polnischer 'Doppelsieg' in Otterndorf Cuxhaven
(hes). Einen polnischen 'Doppelsieg' hat es am Sonntag beim 2. Küstenmarathon in Otterndorf gegeben. Marek Dryja (Polen) gewann in 2:17:43 Stunden vor Tallam Barnaba Kipkorir (Kenia) in 2:18:50 und dem Favoriten Jacek
Kasprzyk (Polen) in 2:23:45. Bei den Frauen kam die Vorjahrserste Violetta Uryga (Polen) über die 42,195 km nach 2:40:00 erneut auf den Platz Eins, dieses Mal vor Valentina Delion (Moldawien) in 2:41:12 und Ivana Martincova
(Tschechien) in 2:47:26 Stunden. In dem nach DLV-Richtlinien vermessenen 10 km-Straßenlauf siegte Amon Tanui (Kenia) in 29:42 Minuten vor seinem Landsmann, dem vorjährigen Marathonsieger Simon Mbethuka in 29:50 sowie dem 3000
m-Hindernis-As und Olympia- teilnehmer Andre Green (LG Wedel-Pinneberg) in 30:40. Einen dänischen Doppelerfolg gab es sbei den Frauen: Gitte Karlhoj kam nach guten 33:52 überlegen auf Rang Eins vor ihrer Landsfrau Heidi
Pedersen in 36:08 Minuten. Die einheimische Birgit Friedrich (LG Kehdingen) wurde nach 41:36 Minuten Dritte. Zu den Ergebnislisten
Niederelbe Zeitung vom 24. September 2001 Polnischer Doppelsieg bei Marathon International besetztes Feld beim 2. Otterndorfer Küstenmarathon / Spitzenzeiten erzielt / Für "Rechte der Kinder" gelaufen Otterndorf
(es). Der 2. Küstenmarathon in Otterndorf wurde zum internationalen Fest: Langstreckenläufer aus dem Ausland beherrschten gestern die Szene und sicherten sich die Siege beim Marathon und über die 10000-Meter-Distanz. Bei den Marathonläufen gab es einen polnischen Doppelsieg, über 10000 Meter der Herren gewann ein Kenianer und bei den 10000 Metern der Damen triumphierte eine Dänin.
War bereits 2001 die Premiere dieses Küstenmarathons ein sportliches Highlight, so erlebten erneut mehrere tausend Menschen ein Sportspektakel der besonderen Art mit. Hautnah konnten sie erleben, wie es den Organisatoren und
Sponso- ren erneut gelungen ist, eine Mischung aus Spitzen- und Breitensport zu erreichen. Hervorragend besetzt war insbesondere das 200 Starter und Starterinnen starke Feld der Marathonläufer. Schnell zeigte sich, dass die im
Vorfeld der Veranstaltung als Favorit gehandelten Spitzenläufer aus Kenia und Polen für die Entscheidung sorgen würden. Der hoch gehandelte Pole Jacek Kasprzyk, der mit einer persönlichen Bestzeit von 2:11:52 Stunden nach Ottern-
dorf angereist war, kam gestern jedoch über 2:23:47 und den dritten Platz nicht hinaus. Wie der sichere Sieger sah lange Zeit der erst 18-jährige Kenianer Tallam Barnaba Kipkorir aus, der über mehr als 35 Kilo- meter das Rennen
anführte. Doch in der Endphase des Rennens fehlten ihm offensichtlich die Reserven, um das hohe Tempo bis ins Ziel durchzuhalten. Als den Kenianer langsam die Kräfte verließen, nutzte der Pole Marek Dryja seine Chance und zog
an Kipkorir vor bei. Dem Polen gelang es zwar nicht, den bisherigen Küstenmarathon-Rekord von 2:14:16 Stunden zu brechen, doch mit den erzielten 2:17:43 gab es erneut eine Spitzenzeit beim Marathon, die auch international
beachtlich ist. Der Zweitplazierte Kipkorir, der mit einer Bestzeit von 2:18:22 Stunden gekommen war, lief nach 2:18:51 Stunden ins Ziel. Rund 20 Minuten später traf mit der Polin Violetta Uryga die Vorjahressiegerin ein. Hatte
sie im vergangenen Jahr mit 2:47:30 Stunden eine für sie enttäuschende Zeit erzielt, so steigerte sie sich bei ihrem zweiten Auftritt in Otterndorf gewaltig und kam auf 2:40:00. Rund eine Minute später traf die Zweitplatzierte
Valentina Delion (Moldavien) ein, während sich Ivana Martincova (Tschechien) über den dritten Platz freuen konnte (2:47:24). Mit Spannung wurde der Auftritt des letztjährigen Küstenmarathon-Siegers Simon Mbethuka (Kenia)
erwartet, der sich in diesem Jahr für die 10000 Meter entschieden hatte. Mbethuka lieferte sich mit seinem Landsmann Amon Tanui ein packen- des Rennen und kam schließlich auf eine Endzeit von 29:50 Minuten. Doch das reichte nicht
zum Sieg: Tanui lief nämlich mit 29:42 Minuten eine hervorragende Zeit. Während es bei den Herren einen kenianischen Zweikampf gab, dominierten zwei Däninnen die 10000-Meter-Konkurrenz bei den Frauen: Dort siegte Gitte Karlshoj in
33:52 Minuten vor Heidi Pedersen (36:07). Neben dem rein sportlichen Aspekt hatte der Küstenmarathon auch in diesem Jahr wieder eine gesellschaftliche Botschaft: Der Lauf sollte (laufend) die Werbetrommel für die Rechte der
Kinder rühren. Entsprechend groß war auch die Beteiligung der Kinder, die die Sportschuhe geschnürt hatten oder sich am Zirkus-Workshop beteiligten. Weitere Berichte über den Küstenmarathon, an dem sich insgesamt fast 650 Aktive
beteiligten, gibt es in der morgigen NEZ-Ausgabe.
Niederelbe Zeitung vom 25. September 2001 Vorbereitung für nächsten Marathon Kenianer sagen Teilnahme im nächsten Jahr zu
/ Die Letzte kam nach über sechs Stunden ins Ziel / 15-Jähriger lief ersten Marathon Otterndorf
(es). Am Tag nach dem Sportspektakel ist in Otterndorf wieder der Alltag eingezogen: Doch in Vergessenheit wird der 2. Küstenmarathon wohl so schnell nicht geraten. Nachdem die Neuauflage nach der Premiere ebenfalls ein Erfolg war, blicken die Organisatoren bereits in die Zukunft: Am 15. September 2002 wird wahrscheinlich zum dritten Mal der Startschuss für den Medemstadt-Marathon fallen.
Die Kombination von Spitzen- und Breitensport hatte insgesamt 650 Läufer und Läuferinnen sowie mehrere tausend Zu- schauer angelockt. Eine Resonanz, die zeigt, dass die
Attraktivität des Küstenmarathons offensichtlich noch im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Während sich die Zahl der Marathonläufer wieder bei über 200 eingependelt hatte, schnellte die Zahl der 10-km-Läufer in die Höhe. Und
auch bei den Kindern und Jugendlichen gab es eine Steigerung. Vorjahressieger: "Ich komme garantiert wieder” Dass sich die Läufer und Läuferinnen in Otterndorf gut aufgehoben fühlten, zeigten etliche
Reaktionen am Veranstaltungstag. So sagte zum Beispiel der Vorjahressieger und diesjährige Zweite über die 10-km-Distanz, Simon Mbethuka aus Kenia, spontan für das nächste Jahr zu ("Ich komme garantiert wieder..."). Das
gilt auch für seinen Landsmann Isaak Kinyua, der übrigens noch am Samstagmorgen wie versprochen mit einigen Jugendlichen zu einer Trainingsrunde aufgebrochen war. Kinyua, dem man in Otterndorf den Sieg zugetraut hatte (die
NEZ berichtete), war offensichtlich die ersten beiden der insgesamt drei Runden zu schnell angegangen und zog sich Mitte des letzten Streckenabschnitts eine Oberschenkelverletzung zu. Aber immerhin kam er trotz der Verletzung noch
auf den fünften Platz. Als Kinyua bereits geduscht, massiert und ärztlich versorgt im Ziel war, hatte Marlene Reglin vom OSC Bremerhaven noch lange nicht die Hälfte der Marathon-Distanz überwunden. "Spinnen Sie?"
Doch sie kämpfte sich durch, auch wenn die 55-Jährige mit über sechs Stunden die Letzte auf der Strecke war. Das Angebot eines Polizeibeamten, die letzten Kilometer doch per Polizeiwagen zurückzulegen, schlug sie
übrigens aus. Ihre Antwort: "Spinnen Sie?". Ein solches Angebot musste man Martin Höfler aus Potsdam nicht unterbreiten: Der erst 15-Jährige war bei seinem ersten Marathon in guter Form und kam nach 3:40:24 Stunden ins
Ziel. Seine Startnummer (11) sollte ursprünglich die behinderte Profisportlerin Jeannine Rathjen (Hamburg) tragen, die in Otterndorf den von ihr gehaltenen Handicap-Marathonweltrekord knacken wollte. Doch ein Trainingsunfall
durchkreuzte ihre Pläne, so dass sie Martin Höfler (dem Sohn ihres Trainers) den Start ermöglichte. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: "Eine tolle Veranstaltung, hier in Otterndorf. Im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall
dabei", so Jeaninne Rathjen, die von der Otterndorfer Atmosphäre begeistert war. Und so ging es offensichtlich nicht nur Jeannine Rathjen...
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