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OSTFRIESEN ZEITUNG vom 21. Januar 2002
Norder Staffel überrascht
A-Jugend-Quartett holt Hallen-Landestitel / Vier zweite Plätze für Ostfriesen
Jens Warfsmann, Lars Seinschedt, Christian Kaufmann und Lars Ruchel belegten gleich zweimal den zweiten Rang.
Von Klaus Jakobs und Peter Gerdes Hannover. Einen Titel, vier Vizemeisterschaften und zwei
Bronze-Plätze sicherten sich Ostfrieslands Leichtathleten am Wochenende bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover. Der Löwenanteil der Erfolge ging dabei auf das Konto des TV Norden. Ein Überraschungsieg über 4 x 200
Meter gelang der A-Jugend-Staffel des TV Norden. Nach dem Ausfall von Johannes Peters, der sich beim Schneeschippen eine Fußverletzung zuzog, kamen mit Nik Alberding und André Siewert gleich zwei B-Jugendliche im Norder
Quartett zum Einsatz. Gemeinsam mit Steffen Weber und Thomas Christians aber schafften sie die Strecke in 1:35,35. Zu schnell für die eigentlich favorisierte LG Hannover, die sich mit Rang zwei begnügen musste. Gleich zweimal
Vizemeister wurde das Quartett Jens Warfsmann, Lars Seinschedt, Christian Kaufmann und Lars Ruchel. Die vier vom TV Norden, von denen drei im vergangenen Jahr noch für Germania Leer antraten, kamen über 4 x 200 Meter in 1:30,62 und
über 4 x 400 Meter in 3:25,36 Minuten jeweils als zweitbestes Niedersachsen-Team ins Ziel. Über die kürzere Distanz schafften sie dabei zugleich die DM-Qualifikation. Beide Male musste sich die TVN-Staffel dem VfL Wolfsburg
geschlagen geben, der mit hochkarätigen Neuverpflichtungen aufwarten konnte. Davon zeugt die Siegerzeit über 4 x 200 Meter: 1:28,90 Minuten. Der Norder A-Jugendliche Steffen Weber sicherte sich noch einen weiteren zweiten Rang.
Über 60 Meter Hürden stürzte er sich nach 8,48 Sekunden ins Ziel - und verwies Michael Picksak vom TuS Hinte um ganze zwei Hundertstel auf den dritten Rang. Beide sicherten sich mit ihren Zeiten die DM-Qualifikation. Zweiter
wurde auch Sven Bergmann vom SV Georgsheil im Kugelstoßen der männlichen A-Jugend. Mit 15,29 Metern verlor er den vorausgesagten Zweikampf mit Nicolai Peselmann knapp; der Osnabrücker stieß die Kugel 15,63 Meter weit. Auch hier
schafften beide den Sprung zur Deutschen Meisterschaft. Dritter über die 400-Meter-Distanz wurde der A-Jugendliche Sören Vöhrs vom MTV Aurich in 51,72 Sekunden. Im Kugelstoßen der weiblichen A-Jugend meldete sich Laura
Mengel vom SV Georgsheil mit 10,79 Metern zurück; sie wurde Fünfte in ihrer Altersgruppe. Platz sechs belegte Tanja Davids vom TV Norden in 7,91 Sekunden über die 60 Meter der Frauen. Das bedeutete persönliche Bestzeit, reichte
aber nicht für die DM.
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG vom 21. Januar 2002 Drei erste Plätze für die LG Braunschweig (B.B.)
Sandra König über 60 Meter in 7,63 Sekunden, Birte Bultmann (Zeven) im 3000-Meter-Lauf in 9:49,10 Minuten vor ihrer Klubkollegin Victoria Willcox-Heidner und die 3 x 1000-Meter-Staffel der Männer mit Michael Herbst, Dennis Jüne- mann und Bernd Striegler (7:40,33 Minuten) waren die Sieger der LG Braunschweig bei den Landes-Hallenmeisterschaften in Hannover.
Zweite Ränge gab es für die LG durch die im Weitsprung auf 5,70 Meter verbesserte Martina Mühleck, sowie für Bernd Striegler (800 Meter in 1:57,60 Minuten) und für Sandra König im 200-Meter-Sprint in 24,19 Sekunden hinter
Nicole Marahrens (23,91 Sek.) von der LG Weserbergland. Der von einer Darminfektion geschwächte Michael Herbst verzichtete auf Einzelstarts.
WOLFSBURGER NACHRICHTEN vom 21. Januar 2002 VfL-Leichtathleten feierten ihre "Auferstehung" (cb)
"Das war die Auferstehung des VfL Wolfsburg", jubelte Werner Morawietz. Der Trainer der VfL-Leichtathleten hatte mit seinem Team mächtig abgeräumt bei den niedersächsischen Hallenmeisterschaften am Wochenende in Hannover. Sieben Titel holten die VW-Städter, qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften und avancierten zur erfolgreichsten Mann- schaft.
Zwei VfL-Athleten holten je drei Titel. Lars Figura und Christoph Stolz. Stolz gewann im Weitsprung mit 7,20 Meter vor seinem Vereinskameraden Rafael Lucya (7,15 m), im Dreisprung mit 15,12 Meter und gemeinsam mit André
Volkmann, Lucya und Figura in der 4x200-Meter-Staffel (1:28,90 min.). Figura setzte sich außerdem über die 400 Meter (48,08 sec.) und zusammen mit Volkmann, Jens Dautzenberg und Anouar Jemayai in der 4x400-Meter-Staffel (3:17,76
min.) durch. Seinen vierten Erfolg verpasste Figura über 200 Meter (21,91 sec.), als er sich nur dem Wilhelmshavener Rainer Schulze (21,81 sec.) geschlagen geben musste. Dritter wurde Volkmann (21,97). Und: Sprinter John Johnson
(6,85 sec.) gewann über 100 Meter. Bei den Frauen feierte die Wolfsburgerin Sina Grünke im Dreisprung (12,16 m) einen Erfolg. VfL-Neuzugang Beatrice Mau- Repnack hatte bei ihrem Debüt im grün-weißen Dress weniger Glück. Die
Mehrkämpferin startete im Weitsprung und landete mit einer Weite von 5,68 Meter nur auf Rang drei. Es gewann Annika Meyer (5,89 m) aus Hannover vor Martina Mühleck (5,70 m) aus Braunschweig. Titel acht bei den Erwachsenen hätte
der VfL gewonnen, wenn die A-Jugendliche Sandy-Marlen Martin im Hochsprung nicht nur in ihrer Altersklasse gestartet wäre. Mit 1,74 Meter übertraf sie die Senioren-Siegerin um zwei Zentimeter.
Niedersächsische und Bremer Hallenmeisterschaften Lars Figura gab seinen Einstand - Annette Thimm 8,40 über Hürden Von Konrad Krenz (22.1.) Der VfL Wolfsburg spielte nach langjähriger
Zurückhaltung wieder einmal die erste Geige bei den Hallenmeisterschaften in Hannover, als er sich bei Männern und Frauen mit 7 niedersächsischen Titeln an die Spitze setzte. Von den Nebengeräuschen um Lars Figura war bei den
reibungslos abgewickelten Titelkämpfen (nur die Zielkamera fiel zu Beginn des 2. Tages aus, wurde aber schnell ersetzt) wenig zu spüren. Am 3. Januar hatte dem deutschen 400-m-Meister der NLV die Freigabe erteilt, die Aufhebung
erfolgte vier Tage später durch Volker Wollschläger (DLV), bis am 16. Januar der Vorsitzende des DLV- Rechtsausschusses ihn zunächst wieder für den VfL Wolfsburg laufen ließ. Ganz spurlos ging das an Lars Figura nicht vorüber,
als er seinen 400-m-Titel in 48,08 sec. gewann, aber demnächst einein- halb Sekunden schneller laufen will. “Es fing in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung an zu nerven, ich brauche definitive Sicherheit. Das waren alles
unnötige Quereleien und Fehlentscheidungen von Wollschläger!" NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky zog bereits einen Schlußstrich: “Wir gehen davon aus, dass sich der Fall erledigt hat!"
Ein ausführliches Interview mit Lars Figura gibt es bei www.steeple.de
Über 200 m siegte Figura zwar in seinem Zeitendlauf in 21,91 sec., doch Titelverteidiger Rainer Schulze aus Wilhelmshaven ließ im nächsten Lauf 21,81 folgen und freute sich fürstlich: “Es ist schön, gegen solche Gegner zu
gewinnen!" Nicole Marahrens fand ihre Siegerzeit von 54,17 sec. trotz des Druckes von Anika Ahrens nicht berauschend (“Das kommt noch"), aber die 200 m im Zweikampf gegen Sandra König in 23,92 ganz in Ordnung.
Schnellster Sprinter im Lande über 60 m wurde wieder einmal der 21-jährige Wolfsburger John Johnson in 6,85. “Ich wollte die 6,80 packen, das hole ich bei den Norddeutschen nach", versprach er mit Nachdruck. Bei den Frauen
lag über 60 m zunächst die letztjährige deutsche 200-m-Jugendmeisterin, Nicole Müller, vorn, weil Sandra König (unter ihrem früheren Namen Kasten besser bekannt) etwas am Start gebastelt hatte, dann aber in 7,63 (Zl 7,54) das
bessere Finish zeigte. Über 800 m der Männer ließ sich Favorit Michael Herbst wegen Magen-Darm-Grippe entschuldigen, so dass Titelverteidiger Stephan Frosch einen Alleingang in 1:53,85 wagte und sein Ziel von 1:52 verpasste.
Der Wolfsburger Christoph Stolz packte in den Horizontalsprüngen den Doppelsieg. Weitspringer Thomas David (jetzt LG Weserbergland) musste wegen seiner am 6. Januar an gleicher Stelle zugezogenen Verletzung passen. Das
Duell der Hoch- springer entschied Eike Onnen (jetzt LG Hannover) mit 2,10 m für sich und will nun die Anlaufgeschwindigkeit verbessern. Bela Crämer überquerte 2,04 m und verkraftete die notwendige Unterbrechung (Umbau
Zeitmessanlage) bei der Höhe von 2,07 m offensichtlich nicht. Die EM in Wien hat Kugelstoßer Michael Mertens noch im Kopf, als er seinen 15. niedersächsischen Hallentitel mit 18,47 m gewann. Jubelsprünge legte
Hürdenläuferin Annette Thimm vor, als die Uhr nach dem Zieleinlauf 8,39 anzeigte, die später auf 8,40 korrigiert wurden. “Bei der ADH-Meisterschaft war ich mit meinen 8,50 verunsichert!" Als einzige Bremerin schob sich
Jessica Lohmann über 800 m in 2:14,75 vor die Niedersachsen. Siebenkämpferin Annika Meyer überraschte mit dem Doppelsieg in den Sprüngen. In den Staffeln spielte der VfL Wolfsburg Stärke mit seinen Neuzu-
gängen voll aus und lief dabei die 4 x 400 m mit vollem Einsatz in 3:17,76. Die LG Weserbergland dominierte bei den Frauen, während den Damen der neuen LG TK Hannover 96, mit der einen Tag später in die USA abfliegenden Antonia
Schulze-Borges im Aufgebot, das Staffelholz entglitt. Bei der männlichen Jugend beeindruckten die kürzlich gekürten B-Jugendmeister. Der Verdener Martin Lohmann packte im Sprint in 7,01 sec. die 60 m und in 22,34 sec. die 200
m. Der Wennigser Helge Schwarzer zog über die Hürden in 8,08 sec. der Konkurrenz klar davon, so dass Landestrainer Joachim Witt in beiden Fällen innere Zufriedenheit ausstrahlte. Gleich dreifach behauptete sich der Osnabrücker
Nicolai Peselmann, wobei sein Kugelstoßsieg über Sven Bergmann überraschte. Die deutsche B-Jugendmeisterin Michaela Halm (“Der Start war schon besser") ließ über 60 m Janine Linke in 7,67 sec. den
Vortritt, über 200 m ließ sie nichts anbrennen.
WESER KURIER vom 22. Januar 2002 Nur Figura & Co waren schneller
Bremer Sprintstaffel mit guter Leistung bei Leichathletik-Landesmeisterschaften in Hannover Hannover
(sfy). Als rege lässt sich die Beteiligung der Bremer Leichtathleten an der gemeinsam mit Niedersachsen im Sport- leistungszentrum Hannover ausgetragenen Landesmeisterschaft nicht gerade bezeichnen: Bei knapp der Hälfte der
ausgetra- genen 27 Disziplinen trat nur ein Bremer an - rund 50 Prozent der Titel waren damit bereits vorab vergeben. Erfolgreichster Verein war der SV Werder, gleich 14
Meister traten in grünweiß an. Die LG Bremen Nord stellt immerhin sieben Meister. Der einzige Gesamtsieg gelang Jessica Lohmann (SVW), die über 800 Meter in 1:59,46 min. die gesamte niedersächsische Konkurrenz hinter sich ließ.
Ihre Vereinskollegen von der 4 x 200-m-Staffel (Torben Kleine, Olaf Kelterborn, Henning Staar, Andrei Fabrizius) mussten nur das Team des VfL Wolfsburg um den Ex-Bremer Lars Figura passieren lassen. Zudem stehen mit Olaf Kelterborn
und Andrei Fabrizius gleich zwei dreifache Titelträger in der Staffel. Während Kelterborn noch über die 60 und 200 Meter der Männer erfolgreich war, gewann Fabrizius diese Sprints bei den A-Jugendlichen. Über die 200 Meter schaffte
er in 22,47 sek. zudem die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft. Mit Inga Reschke (LGN) und Iana Bakoumenko (BLT) feierten die Frauen zwei doppelte Landesmeisterinnen: Inga Reschke gewann das Kugelstoßen und den Weitsprung,
Iana Bakoumenko war über die 60 und 200 Meter erfolgreich. Neben Andrei Fabrizius tat sich in der Jugend vor allem Torben Kleine (SVW) hervor. Mit Moritz Puschmann (BLT) konnte ein weiterer Bremer Nachwuchsläufer überregional auf
sich aufmerksam machen: Er belegte über die 800 Meter Platz.vier im Gesamt- klassement.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 23. Januar 2002 Gute Zeit im Vorlauf Ostfriesen überzeugen bei Hallenmeisterschaften
Hannover
(kj). Mit sieben Medaillen kehrten die ostfriesischen Leichtathleten von den Niedersächsischen Hallenmeister- schaften aus Hannover zurück. Außerdem konnten die Ostfriesen durch weitere gute Leistungen überzeugen.
Nachwuchstalent Mareike Peters vom SV Georgsheil, eigentlich noch für die B-Jugend startberechtigt, kam in ihrem ersten 200-Meter-Lauf auf ausgezeichnete 26,37 Sekunden und erreichte damit die fünftbeste Vorlaufzeit. Um jedoch den
weiteren Saisonverlauf nicht zu gefährden, verzichtete sie auf den anschließenden B-Endlauf, da sie leichte Probleme mit dem Ober- schenkel hatte. Nach längerer Verletzungspause ging Katharina Möllmann von Germania Leer wieder
an den Start. Im Weitsprung der Frauen belegte sie mit 5,46 Metern den sechsten Platz. Tanja Davids erzielte in diesem Wettbewerb 5,15 Meter und kam damit auf Rang elf. Peter Steinke von der LG Ihrhove/Warsingsfehn ging bei den
Männern über 3000 Meter ins Rennen. Für ihn wurden 9:18,03 Minuten gestoppt, was in der Endabrechnung Platz sieben bedeutete. Mehrkämpfer Patrick Pfingsten vom TV Norden belegte im Kugelstoßen der Männer mit 13,09 Metern Platz
sieben. Wilko Schaa vom SV Georgsheil kam hier mit 12,70 Metern auf Platz acht. Axel Thomsen (TV Norden) wurde im 400-Meter- Lauf der Männer in 53,88 Sekunden Neunter.
WESERMARSCH ZEITUNG vom 23. Januar 2002 Manuel Tönjes über 400 m Vizemeister
Hannover/Nordenham
(re). In Hannover ging Manuel Tönjes vom SV Nordenham im Sportleistungszentrum Nord bei den Hallenleichtathletik-Landesmeisterschaften über 400 Meter an den Start. 18 A-Jugendliche hatten in sechs Zeitläufen zweimal 200 Meter mit überhöhten Kurven zu bewältigen. Die Läufer mit den schnellsten Zeiten aus dem Vorjahr wurden zusammen gestellt. Manuel Tönjes erzielte im vergangenen Jahr innerhalb eines Zehnkampfes ausgezeichnete 50,50 sec. Somit kam er mit den schnellsten 400 m-Läufern Niedersachsens in einen Lauf. Hier siegte Timm Müller (LAV Zeven) in 50,1 sec. und wurde Landesmeister. Ein tolles Rennen lieferte Manuel Tönjes, der nach 51,35 sec. als Zweiter ins Ziel kam und Landes-
vizemeister 2002 wurde. Nächstes Ziel für Manuel Tönjes ist die Erfüllung der Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaft.
OLDENBURGER NACHRICHTEN vom 23. Januar 2002 Neuzugänge verstärken DSC Oldenburg Hannover
(sr). Überzeugt haben die Neuzugänge des DSC Oldenburg bei der Landesmeisterschaft der Leichtathleten in der Halle: Der Rückkehrer vom PTS Trier, Dennis Fortkamp, belegte auf Anhieb in 1:58,14 Minuten Platz drei im 800-Meter- Lauf der Männer. Bereits drei Tage vorher wurde er bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Düsseldorf in 52,24 Sekunden Fünfter über 400 Meter. Auch Altmeister Martin Hillebrecht – mittlerweile 40 Jahre alt – zeigte es den Jungen
noch einmal. Im Stabhochsprung überquerte er 4,40 Meter und landete damit auf dem dritten Rang.
Presseinformation vom 23. Januar 2002
(Von Markus Steinbrück)
Niedersächsische Hallenmeisterschaften Erwachsene und Jugend A in Hannover Winsener Kreis-Leichtathleten zweimal auf Platz 5
Winsen/Hanstedt. Ein vierter sowie zwei fünfte Plätze war jetzt die beachtliche Ausbeute, die die nur kleine Abordnung von Leichtathleten aus dem Winsener
Kreisgebiet von den niedersächsischen Hallenmeisterschaften der Erwachsenen und A-Jugendlichen aus dem Sportleistungszentrum Hannover mitbrachte. Aufgrund der höheren Beteiligung von jeweils knapp
20 Athletinnen sind dabei die vermeintlich schwächeren fünften Plätze als die herausragenden Resultate zu bewerten. Eine dieser Platzierungen ging auf das Konto von Kim Langer vom MTV Hanstedt. Die 22-jährige Sprinterin kann
aufgrund bevorstehenden Abschlussprüfungen zur Industriekauffrau in diesem Winter nur ein deutlich reduziertes Trainings- und Wett- kampfprogramm bestreiten. Dennoch kam sie im Weitsprung der Frauen bis auf wenige Zentimeter an
ihre Bestleistung her- an und behauptete mit guten 5,63 m nach dem Vorkampf sogar den zweiten Platz. Erst in den letzten drei Versuchen flogen noch drei Springerinnen an Langer vorbei, so dass für den Schützling von Trainer
Wolfgang Striezel mit einem Rückstand von sieben Zentimetern auf den Silberrang am Ende Platz 5 zu Buche stand. Am Vortag hatten sich die fehlenden Trainingsein- heiten auf der 60-Meter-Sprintstrecke bemerkbar gemacht. In 7,97 sec
blieb die Eyendorferin rund zwei Zehntelsekunden hinter ihren letztjährigen Top-Leistungen zurück und schied im Zwischenlauf mit der achtbesten Zeit aus. Jala Gangnus von der LG Nordheide stellte sich eine Woche nach ihrem 3.
Platz bei den B-Jugend-Meisterschaften nun auch der bis zu drei Jahre älteren A-Jugend-Konkurrenz. Nach 7,96 sec im 60-Meter-Vorlauf hatte sie zunächst das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, erreichte die 15-Jährige doch mit
einem Vorsprung von nur einer Hundertstelsekunde auf die 100- Meter-Landesmeisterin Mareike Peters den Endlauf der besten Sechs. Nach diesem großen Erfolg konnte Gangnus im End- lauf befreit auflaufen und ließ prompt eine
neuerliche Steigerung der eigenen Bestzeit folgen. Nach 7,90 sec und Platz 5 gab es allenthalben strahlende Gesichter. Etwas mehr als Platz 4 in 2:22,22 min hatte sich Alexandra Hahn im 800-Meter-Lauf der Frauen schon
erhofft. Nach rund 500 Metern musste die 23-jährige Läuferin der LG Nordheide aber mit schweren Beinen die Aufholjagd auf das bereits früh enteilte Spitzentrio aufgeben. Ohne gezielte Vorbereitung auf diesen Hallenauftritt war
offensichtlich nicht mehr möglich. Dafür sicherte sich die bei Gerd Prüsmann in Winsen Trainierende am nächsten Tag den Sieg auf der Mittelstrecke beim 13. Cross im Sunder des TSV Hittfeld.
Presseinformation vom 23. Januar 2002 (Von Reinhard Wagner)
Zufriedenstellendes Abschneiden bei NLV-Hallenmeisterschaften Osterholz-Scharmbeck. Ihre ersten Landestitelkämpfe bei
der weiblichen Jugend A endeten für Stephanie Ringel vom VSK Osterholz-Scharmbeck in der Halle des Sportleistungszentrums Hannover im Weitsprung mit dem erhofften Erfolg. Hinter Maren Schwerdtner von der neugegründeten LG TK
Hannover 96 sicherte sich die 17-jährige Mehrkämpferin im Trikot der Startgemeinschaft Osterholzer Leichtathleten (SOL) mit guten 5,46 m den Vizetitel. Im Sprint über 60 Meter steigerte sie ihre persönliche Bestzeit erneut auf
nunmehr 8,05 Sek., ohne damit allerdings gegen die Spezialistinnen ins Finale der sechs schnellsten Sprinterinnen vordringen zu können. Gegenüber ihren in Hannover regelmäßig unter Wettkampfbedingungen in der Halle
trainierenden Konkurrentinnen konnte Stephanie Ringel dagegen mit nur 1,54 m im Hochsprung und über 60 Meter Hürden (Platz vier in 9,57 Sek.) ihren Trainingsrückstand nicht kompensieren und muß nun auf den Sommer hoffen, um hier
wieder ihre vorhandenen Möglichkeiten nutzen zu können. Erfolgreich zeigten sich auch die SOL-Männer insbesondere in den Staffelwettbewerben. Jeweils Platz vier unter Nieder- sachsens Top-Vereinen erreichten Lars Wellbrock und
Andreas Grabau (beide TV Hambergen) sowie Michael Stehnken vom TSV Lesumstotel und Holger Finke (SG Platjenwerbe) über 4 x 400 Meter in 3:31,60 Min. hinter dem VfL Wolfsburg (mit dem aktuellen deutschen Meister Lars Figura sowie
dem früheren Titelträger Jens Dautzenberg), TV Norden und TV Langen. Über 4 x 200 Meter nahm Robert Radant (ebenfalls TSV Lesumstotel) den Platz von Andreas Grabau ein und trug mit seinem Einsatz zu der guten Endzeit von 1:34,95
Min. wiederum hinter dem VfL Wolfsburg, dem TV Norden und der LG Braunschweig bei. Holger Finke hatte sich zuvor - nach drei Jahren im Trikot des Kieler TB zurück in Niedersachsen - mit übersprungenen 4,20 m auf Rang fünf in
der Landesspitze zurückgemeldet. Auch SOL-Neuzugang Adrian Quickstern zeigte sich mit seiner 800 m-Zeit von 2:01,52 Min. auf Rang acht angesichts eines krankheitsbedingten Trainingsrückstandes sehr zufrieden. Ebenso Lars Wellbrock,
der seine Hallenbestzeit auf 53,66 Sek. steigern konnte und damit auf Rang acht knapp hinter seinem Staffelkameraden Michael Stehnken (53,62 Sek.) einen Platz auf dem Siegerpodest erobern konnte. Mit 5,86 m im Weitsprung
knüpfte auch Robert Radant wieder an seine letztjährigen Bestweiten an, so daß sich die SOL- Athleten angesichts der übermächtigen Konkurrenz aus den Leichtathletik-Hochburgen des Landes mit ihren weitaus besseren
Trainingsbedingungen in Wolfsburg, Hannover, Braunschweig und Norden gut behaupten konnten. Die Norddeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Neubrandenburg sollen nun den Abschluß der Hallen- saison bilden, bevor
wieder der Trainingsalltag in der Vorbereitung auf die Sommersaison beginnt.
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 25. Januar 2002 Keine Titel für die LG Bremen-Nord
Schwache Ergebnisse und geringe Resonanz bei den Hallenmeisterschaften in Hannover Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode Bremen-Nord. Mit durchwachsenen Leistungen ihres Rumpfaufgebotes konnten die Leichtathleten der LG Bremen-Nord bei den Hallenmeisterschaften in Hannover keine Glanzpunkte
setzen. Alz einziger Bremer stellte sich Torsten Naue der niedersächsischen Konkurrenz über die längste Hallenstrecke von 3000 Meter. In 9:10,56 Minuten belegte Naue Platz sieben. Zum Schluß überrundete ihn der neue Meister
Markus Pingpank (8:26,22/TSV Kirchdorf) sogar noch. Diskuswerferin Inga Reschke konnte in der Halle ebenfalls nicht in ihrer besten Disziplin antreten. Mit 10,16 Metern im Kugelstoßen übertraf sie als Siebte immerhin die
10-Meter-Marke. Im Weitsprung belegte sie mit 4,78 Metern als beste Bremerin Platz 16. Das beste Ergebnis bei den A-Jugendlichen erzielte der 18-jährige Nils Krah: Er sprintete die Hallenrunde von 200 Metern in 25,05 Sekunden.
Eine solide Leistung lieferte auch Martin Petzold ab. Über 400 Meter benötigte er lediglich 59,30 Sekunden. Weitere Ergebnisse: Weitsprung: 15. Christoffer Würfel 4,82 m; Kugel: 10. MarioSilberborth 9,73 m.
DER MÜNSTERLÄNDER vom 26. Januar 2002 Andreas Kuhlen läuft DM-Norm
Garreler bei Landes-Hallenmeisterschaften Dritter
Hannover/Garrel
(sr). Bei den Niedersächsischen und Bremer Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und A-Jugend in Hannover belegten Andreas Kuhlen und Torben Eils vom BV Garrel über 800 Meter beziehungsweise 3000 Meter
jeweils den dritten Platz. Während Kuhlen sich mit 1:58,83 Min. für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Hanau qualifizierte, fehlte Eils bei seinem Hallen-Debüt die Erfahrung, sich die 15 Runden richtig einzuteilen. Im
Finale über 800-Meter der Jugend A blieben fünf Läufer unter zwei Minuten. Der forsche Lauf des Favoriten Dennis Roloff (LG TK Hannover) von der Spitze weg, schraubte das Tempo des Rennens vom Start an in die Höhe. Während Dennis
Roloff den Wettkampf sicher nach Hause lief, blieb der Kampf um die Plätze bis zum Schuss spannend. In der letzten der vier Runden schob sich Kuhlen auf Rang drei vor. Zum Zweiten, Danilo Schmidt (LG Weserbergland), fehlten ihm nur
zwölf Hundertstelsekunden, nachdem der Garreler eine furiose Aufholjagd gestartet hatte. “Ich hätte früher angreifen müssen”, zeigte sich Kuhlen angesichts der geschafften DM-Norm aber nicht enttäuscht. Für einen Start in der
Hanauer August-Schärttner-Halle hätte allerdings auch seine Freiluftbestleistung (1:56,85 Min.) aus dem vergang- enen Jahr gereicht.
Über 3000 Meter der Jugend A traute sich der Garreler Starter Torben Eils in der Anfangsphase des Rennens nicht genügend zu und kam nach 9:55,84 Minuten als Dritter ins Ziel. “Ich wollte unter 9:30 Minuten laufen”, zeigte sich
der 17-jährige Lang- streckenspezialist zwar mit der Platzierung zufrieden, nicht jedoch mit seiner Zeit. Enttäuschend war auch die Teilnehmerzahl über diese Strecke. Viele der Nachwuchs-Langstreckler meiden im Winter Wett-
kämpfe in der Halle und bestreiten ausschließlich Crossläufe im Freien. Eine auf Bundesebene konkurrenzfähige Zeit lief nur der Sieger Martin Husen (SV Alfeld). Er erreichte nach 8:44,61 Min. das Ziel. Die
Ergebnisse der Landesmeisterschaften vom 1. Tag / 2. Tag
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